Rebels in Heilbronn ohne FortuneStuttgart Rebels

Rebels in Heilbronn ohne FortuneRebels in Heilbronn ohne Fortune
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Die Voraussetzungen vor dem Spiel stellten sich dabei als äußerst problematisch dar, standen doch Trainer Pavol Jancovic auf Grund von Krankheit und Verletzungen teilweise nur wenige Spieler zur Verfügung. Dazu kam noch die berufsmäßige Abwesenheit von Sebastian Meindl und Christian Pratnemer, so dass schlussendlich nur elf Feldspieler und zwei Goalies die Reise in die Käthchenstadt antraten, nicht alle davon völlig fit.

Trotz der ernüchternden 0:9-Heimniederlage aus der vergangenen Woche waren die Rebels von Beginn an hellwach und die etwa 30 mitgereisten Stuttgarter Fans rieben sich verwundert die Augen ob hier die gleiche Mannschaft auf dem Eis stand wie in der Vorwoche. Den Eisbären wurde keinerlei Raum für einen konstruktiven Spielaufbau gelassen, deren Fehler jedoch immer wieder zu gefährlichen eigenen Angriffen genutzt.

So fiel bei der ersten Heilbronner Strafzeit dann auch die verdiente Führung durch Eric Strieska in der vierten Spielminute. Auch in der Folgezeit hatten die Landeshauptstädte das Spiel zur Überraschung aller Anwesenden im Griff, ehe die Eisbären innerhalb von 26 Sekunden in der 17. Spielminute das Ergebnis durch Tore von Kollmar und Kreps wie aus dem Nichts in eine Führung umdrehten. Fünf Sekunden vor Drittelende dann noch das 3:1 durch Pfenning in Überzahl, welches den Spielverlauf bis zu diesem Zeitpunkt auf den Kopf stellte.

Beflügelt durch diesen Spielstand kamen die Gastgeber im zweiten Spielabschnitt besser ins Spiel. Bereits eine Minute nach Wiederanpfiff erhöhte der reaktivierte Sascha Bernhardt auf 4:1. Die Chance wieder ins Spiel zurückzukommen, vergab kurz darauf Arthur Gross mit einem Lattentreffer. Stuttgart seinerseits wollte sich nicht verstecken, spielte weiter munter mit nach vorne, die dabei gelegentlich auftretenden Ungenauigkeiten im Passspiel wurden zwischen der 32. und der 39. Spielminute durch Treffer von Pfenning, Bernhardt und Kreps gnadenlos ausgenutzt zum ernüchternden 1:7-Rückstand. Bezeichnend für das Pech im Abschluss der Rebels war zwischendurch auch ein per Pfostenschuss vergebener Penalty durch Ron Horwath.

Den letzten Durchgang konnte man dann wieder ausgeglichen bestreiten. In schneller Folge zwischen der 45. und 47. Minute fielen Treffer durch Wollner, Metz und Kolar, den Schlusspunkt zum 9:3 setzte schließlich Alex Keterling für die Gastgeber.

Trotz der prekären Personalsituation muss man der Mannschaft ein engagiertes Spiel bescheinigen. Die unbestritten größere individuelle Stärke der Eisbären konnte über weite Strecken des Spiels durch mannschaftlichen Zusammenhalt kompensiert werden. Dass diese individuelle Klasse vieler Akteure im Eisbärendress niemals komplett auszuschalten ist wurde allerdings auch sehr deutlich und machte im Endeffekt den Unterschied bei diesem Spiel aus. Sein Debüt im Rebelsdress gab im letzten Drittel der erst 16-jährige Goalie Nils Velm, der seine Sache gut machte.


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