Rabenschwarzer Tag für die SERC Fire Wings Schwenninger ERC

Rabenschwarzer Tag für die SERC Fire Wings  Rabenschwarzer Tag für die SERC Fire Wings
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Keiner der Akteure von Coach Kevin Apelt erreichte an diesem Sonntagabend auch nur annähernd Normalform. Damit war dem derzeitigen Überraschungszweiten aus der Pfalz Tür und vor allem Tor geöffnet, um mit drei Punkten nach Hause zu fahren. Das Unheil nahm schon in der ersten Spielminute seinen Lauf, als Christopher Kohn nach einem unnötigen Körperkontakt auf die Strafbank wanderte. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten und schossen in Überzahl das 1:0. Danach hatten die Schwenninger ihre stärkste Phase. Doch Zappe, Kohn, Schäfer konnten allesamt ihre guten Einschussmöglichkeiten nicht erfolgreich zu Ende bringen. In der 12. Minute vergab Routinier Karsten Schulz bei Unterzahl, alleine auf den Gästetorhüter zusteuernd, den Ausgleich. Praktisch im Gegenzug erzielten die Hornets aus Zweibrücken das 2:0. Nur  zwei Minuten später düpierten die Gäste SERC-Torhüter Fabian Hoppe mit einem Bauerntrick zum 0:3 und in der 17. Minute, erneut bei Schwenninger Unterzahl, hieß es 0:4.

Trainer Apelt versuchte in der Drittelpause ein Zeichen zu setzen und wechselte Benni Tabor auf der Torhüterposition ein. Und es sah danach aus, als sollte die Maßnahme Wirkung zeigen. Nach nur dreißig Sekunden Spielzeit im Mittelabschnitt versenkte Stefan Schäfer mit einem trockenen Schuss den Puck im Tor der Gäste zum 1:4. Zweibrücken brauchte allerdings nur eine Minute, um den alten Abstand wieder herzustellen. Nach dem 1:6 in der 26. Minute war die Messe endgültig gelesen. Die Hornets spielten mit der Führung im Rücken die Zeit souverän herunter, Schwenningen verlor jegliche Ordnung. Weder ein organisierter Spielaufbau noch zwingende Aktionen im Angriffsdrittel zeigten die völlig verunsicherten Gastgeber. Dazu beigetragen hat nicht zuletzt die gegen Marco Rais verhängte Matchstrafe, der eine Verletzung im Gesicht reklamierte.

Auch im Schlussdrittel, das die Fire Wings verletzungsbedingt ohne Karsten Schulz absolvieren mussten, fanden die Gastgeber kein Mittel, um den Pfälzern Paroli zu bieten. Bis zur 53. Minute erhöhten die Hornets ihren Vorsprung auf 10:1. Den Schlusspunkt setzte der SERC. In Überzahl zog Felix Päßler an der blauen Linie durch und erzielte in der 58. Minute den Treffer zum 2:10-Endstand. Die nach dem 2:1-Auswärtssieg in Stuttgart erhoffte Trendwende wurde vom starken Tabellenzweiten jäh gestoppt. Eine bessere Platzierung als der derzeitige achte Rang scheint in der momentanen Verfassung für die Fire Wings nicht erreichbar zu sein. 


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