Rabenschwarzer EisbärentagEC Eisbären Balingen

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„Angstgegner bleibt eben Angstgegner“, resümierte Dietmar Gogoll die enttäuschende Partie seiner Eisbären. Zu verhalten seien seine Eisbären die Sache angegangen, „schwere Beine und kaum Körpereinsatz. Dazu noch eine schlechte Chancenverwertung.“

Aber zurück zum Anfang: Die Partie versprach Spannung von der ersten Sekunde an und sie begann auch sehr hoffnungsvoll für die ca. 30 mitgereisten Gästefans aus der Eyachstadt. Bereits nach sieben Minuten netzte Neuzugang Sascha Milovanovic auf Zuspiel von Verteidiger Benjamin Zivkovic zur Eisbärenführung ein. Diese Führung konnten die Eisbären auch in die erste Pause retten.

Im zweiten Abschnitt war keine Minute vergangen und Esslingen glich den Rückstand aus. Die läuferisch und spielerisch agileren Neckarstädter erhöhten im Lauf des Mittelabschnittes noch um zwei weitere Treffer. „ Es lief einfach nichts zusammen“, schnaubte Roy McCrae, der die Mannschaft dieses Mal unter seine Fittiche nahm, „das war einfach nicht unser Spiel. Wir waren immer einen Schritt zu spät, ließen Esslingen zu viel Platz. Und so eine Mannschaft weiß einfach mit den Chancen umzugehen die man ihnen gibt.“

Genau diese Gelegenheiten nutzte die Mannschaft um Trainerfuchs Bernhard Fink eins ums andere Mal. Im dritten Drittel folgte erst ein Doppelschlag durch die ehemaligen Bietigheimer Steffen Fink und Raphael Schüller, ehe erneut Sascha Milovanovic auf Zuspiel von Eisbären-Kapitän Marco Böhm in Überzahl zum 2:5 verkürzte. Daraufhin folgten einige unschöne Szenen, getoppt vom hohen Stock des Esslingers Manuel Geiger, welcher Eisbärenverteidiger Florian Rummel direkt an der Nase traf. Für war die Partie somit, mit blutüberströmter Nase und Verdacht auf Nasenbruch, beendet. Geiger durfte daraufhin aber ebenfalls duschen gehen.

Die folgenden fünf Minuten Überzahl ließen die Eisbären ebenso wie viele andere Chancen ungenutzt und Esslingen erhöhte sogar in der letzten Minute noch durch Phillip Horak, der freistehend vor Björn Maier in den Winkel ein netzte.

„Wir müssen das Spiel abhaken und uns in den nächsten zwei Wochen auf das Spiel in Schwenningen mit hartem Training vorbereiten. Denn dort wartet schon der nächste harte Brocken, denn es zu knacken gilt“, erklärt Gogoll.

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