Punktgewinn in Bietigheim trotz schlechter LeistungEisbären unterliegen nach Penaltyschießen

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Die Eisbären Heilbronn haben am Samstagnachmittag ihr Auswärtsspiel bei den Bietigheim Steelers Amateuren mit 3:4 (1:0, 0:3, 2:0 - 0:1) nach Penaltyschießen verloren. Über zwei Drittel bot der Titelverteidiger seine bislang wohl schlechteste Saisonleistung, erkämpfte sich aber durch einen couragierten Aufritt im Schlussdrittel noch ein Unentschieden.

Eigentlich begann die Partie für die Eisbären sehr vielversprechend, denn schon nach 1:44 Minuten nutzte Sven Breiter das erste Überzahlspiel zum 0:1. Das sollte es dann aber für lange Zeit gewesen sein, denn beide Teams boten nicht mehr als magere Eishockey-Hausmannskost. Vor allem dem Titelverteidiger aus Heilbronn unterliefen zahlreiche Fehler, speziell beim Spielaufbau folgte ein Fehlpass dem anderen. Einzig Goalie Kevin Yeingst wusste auf Seiten der Eisbären zu gefallen.

Auch der mittlere Spielabschnitt war lange Zeit arm an Höhepunkten, doch dann drehten die Gastgeber innerhalb von fünf Minuten das Spiel. Lukas Fröhlich (34.), Arthur Gross (36.) und Marcel Göttfert (39.) machten aus dem 0:1 ein 3:1.

In der Kabine der Eisbären müssen klare Worte gefallen sein, denn das Team kam schon knapp vier Minuten vor Ende der Pause wieder zurück aufs Eis und demonstrierte Entschlossenheit. Und das letzte Drittel fing gut an: Nach nur 13 Sekunden bekamen die Eisbären einen Penalty zugesprochen, den Claudio Schreyer souverän zum 3:2 verwandelte. Unterstützt von ca. 50 mitgereisten Fans drängten die Gäste, die in diesem Spiel unter anderem auf Spielertrainer Manuel Pfenning verzichten mussten, auf den Ausgleich. Dieser ließ zwar lange auf sich warten, in der 52. Minute war es dann aber so weit: Igor Filobok traf im Nachschuss zum 3:3.

Mehr wollte den Gästen jedoch nicht gelingen, so dass die Begegnung im Penaltyschießen entschieden werden musste. Dort vergaben die Eisbären-Schützen Igor Filobok, Robin Platz und Sven Breiter, während Marcel Göttfert den Siegtreffer für Bietigheim erzielte.

„Wir haben heute einen Punkt gewonnen, nicht zwei verloren“, sagte Eisbären-Coach Sascha Bernhardt nach dem Spiel und hatte damit absolut recht. 23:48 lautete die Schussbilanz zu Gunsten der Steelers – eine Statistik, die Bände spricht.

Am Freitag (20 Uhr) gastieren nun die Zweibrücken Hornets in der Kolbenschmidt-Arena.