Play-off-Teilnahme der SERC Fire Wings akut gefährdet Schwenninger ERC

Play-off-Teilnahme der SERC Fire Wings akut gefährdet  Play-off-Teilnahme der SERC Fire Wings akut gefährdet
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Ohne die vier Stammspieler Florian Hoppe, Karsten Schulz, Thomas Gaus (alle verletzt) und Christopher Kohn (gesperrt), dafür nach längerer Pause mit Johannes Stöhr,  hatte Trainer Kevin Apelt seiner Mannschaft eine defensive Ausrichtung verordnet. Die Rechnung schien zunächst aufzugehen. Bietigheim kam kaum gefährlich vor das Schwenninger Tor. Im Gegenteil, Sven Haller schloss nach vier Minuten einen Konter zum überraschenden 1:0-Führungstreffer ab. Danach hatte Torjäger Stefan Schäfer gleich zwei Mal die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen, brachte den Puck aber nicht am Gästetorhüter vorbei. Bietigheim nutzte seine Chancen konsequenter und drehte das Ergebnis mit zwei Toren vor der ersten Pause. Im zweiten Drittel hatten die Fire Wings ihre stärkste Phase und fanden immer besser ins Spiel gegen die favorisierten Gäste. Zwei Tore in Überzahl durch Alexander Funk und Stefan Schäfer waren die verdiente Ausbeute und stellten das Ergebnis auf 3:2 für den SERC. Im Schlussabschnitt mussten die Gastgeber ihrer kurzen Bank Tribut zollen. Bietigheim erzielte in der 47. Minute den Ausgleich und holte sich vier Minuten später mit dem 5:4 die Führung zurück. Nur eine Minute danach glich Dennis Böhm mit einem fulminanten Handgelenkschuss von der blauen Linie noch einmal aus. Das 4:5 in der 54. Minute bedeutete dann die endgültige Entscheidung für die Gäste aus dem Ellental. Den Fire Wings fehlte die Kraft, um in den letzten Minuten das Ergebnis noch einmal zu korrigieren.

Nur 24 Stunden später erwarteten die SERC Fire Wings mit dem EHC Freiburg 1b den bisherigen Tabellenvorletzten zum Schwarzwald-Derby in der Helios-Arena. Aus den unermüdlichen Anfeuerungsrufen einer stattlichen Gruppe von Wild-Wings-Fans konnten die Gastgeber leider keine positive Energie ziehen. Beim Torabschluss unkonzentriert und in der Defensive permanent ohne Zuordnung zum Gegenspieler musste der bedauernswerte SERC-Goalie Benni Tabor bis zur 34. Minute vier Mal hinter sich greifen. In der 35. Minute erzielte Dennis Böhm bei doppelter Überzahl endlich den ersten Treffer für den SERC zum 1:4. Noch vor dem zweiten Seitenwechsel stellte Freiburg mit dem 1:5 den alten Abstand wieder her. Trotz des klaren Rückstandes gaben die Fire Wings die Partie nicht kampflos ab. Christopher Kohn holte sich im eigenen Drittel den Puck, tankte sich durch und verlud den Freiburger Torwart in der 51. Minute zum 2:5. Doch schon zwei Minuten danach setzte es den nächsten Nackenschlag für die Gastgeber. Bei Unterzahl gaben die Schiedsrichter einen zweifelhaften Treffer mit dem Schlittschuh für Freiburg. In den Schlussminuten wurde es trotz des Vier-Tore-Rückstandes turbulent. Zuerst hämmerte Christopher Kohn drei Minuten vor Schluss aus zentraler Position den Puck zum 3:6 in die Freiburger Maschen. Dann nahm Kevin Apelt den Torhüter vom Eis und Mannschaftskapitän Markus Zappe erzielte bei sechs gegen fünf Feldspieler den 4:6-Anschluß. Gut gekämpft soweit die Kraft reichten, aber keine Punkte, so lautet das Fazit der SERC Fire Wings nach den beiden Wochenendbegegnungen. Nach dem Sieg im direkten Vergleich hat Freiburg den SERC in der Tabelle überholt. Der Play-Off-Zug scheint für die Fire Wings in Anbetracht des letzten Hauptrundenspiels beim Tabellenführer Eisbären Heilbronn abgefahren zu sein. Der Klassenerhalt muss nun sehr wahrscheinlich über die steinige Play-down-Runde gesichert werden.


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