Play-off-Showdown am Freitag in Heilbronn„Do or die“

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Jetzt gilt es: Wer dieses Spiel gewinnt, steht im Finale der Regionalliga Südwest. Wer verliert, verabschiedet sich in die Sommerpause. Do or die.

Natürlich wollen die Eisbären dem großen Druck standhalten und sich am Freitag gegen die jungen Steelers durchsetzen. Doch diese erwiesen sich in den beiden bisherigen Spielen als der erwartet starke und unangenehme Gegner. Schon vor der Saison hatte der SC Bietigheim das Team, das im Finale 2015 knapp gegen die Eisbären unterlegen war, gezielt mit Routiniers wie den Brüdern Arthur und Willi Gross, Robin Lehmann und Ex-Eisbär Mischa Zeller verstärkt. Dazu kamen während der Saison noch Top-Talente aus der Bietigheimer Nachwuchsschmiede, die normalerweise in der Juniorenliga DNL2 dem Puck hinterher jagen.

„Vergleicht man diese Bietigheimer Entwicklung mit dem Aderlass, den wir vor der Saison zu verkraften hatten, so kann man die Leistung unseres Teams nicht hoch genug einschätzen“, sagt Eisbären-Manager Marco Schenk, der auf die Abgänge von Axel Hackert, Pascal Schoofs, Marc Oppenländer und Marc Bruns sowie die ungeplante berufliche Auszeit von Milan Liebsch anspielt. „Aufgrund dieser Entwicklung und dem generellen Umbruch im Verein sind wir stolz darauf, dass wir mit dem ersten Hauptrundenplatz in diesem Übergangsjahr unsere internen Erwartungen übertroffen haben. Unser Primärziel war das Erreichen der Play-offs“, berichtet Schenk. „Was jetzt folgen könnte, wäre die Kür.“

Einer, der zum Erreichen dieser Kür Einiges beizutragen hätte, muss am Freitag zuschauen. Sven Breiter, erster Vorsitzender und Schlüsselspieler der Eisbären, muss aufgrund seiner dritten Zehn-Minuten-Strafe für ein Spiel aussetzen. „Bei einem solchen Spiel kann alles passieren. Die bessere Tagesform wird entscheiden, und der Sieger dieser Partie wird auch als Favorit ins Finale gehen“, so Marco Schenk.

Das Eisbären-Team um Kapitän Felix Kollmar hofft am Freitag auf zahlreiche Unterstützung seiner Fans, um auch im vierten Jahr in Folge das Finale der Regionalliga Südwest erreichen zu können.

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