Pforzheim geht am Ende die Luft aus1. CfR Pforzheim

Pforzheim geht am Ende die Luft ausPforzheim geht am Ende die Luft aus
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Die Gäste, die mit nur zwölf Feldspielern angereist waren, begannen offensiv und suchten den Weg zum Tor. Doch statt selbst in Führung zu gehen, mussten sie einen Konter hinnehmen, den der Ex-DEL-Profi Robert Brezina in der siebten Minute zum 1:0 für die Hausherren abschließen konnte. In der 17. Minute erhöhte der FSV auf 2:0, auch dieser Treffer gelang den Schwarzwäldern durch einen Konter nach einem Scheibenverlust des CfR in der Vorwärtsbewegung. Kurz vor der ersten Pause gelang doch noch der erste Treffer für die Pforzheimer. Sergej Wittmann holte sich die Scheibe in der neutralen Zone und spielte schnell auf Vladimir Viller, der den Puck über die Linie ins Tor bugsierte.

Im zweiten Drittel wurden die Angriffsbemühungen der Blue Gold Stars endlich belohnt. Zunächst markierte Vladimir Viller durch eine tolle Einzelleistung den Ausgleich zum 2:2 (24.), nur wenig später konnte Hermann Jeckel sein erstes Tor in der ersten Mannschaft zur 3:2-Führung erzielen (25.). Durch einen erfolgreichen Zweikampf im Verteidigungsdrittel, setzte der CfR einen schnellen Konter an, den Sergej Wittmann zum 4:2 verwerten konnte (27.). Die Blue Gold Stars spielten weiter offensiv, doch das Forechecking wurde vom FSV bitter bestraft, so dass es mit einer knappen 4:3-Führung für die Goldstädter in die zweite Pause ging.

Der Schlussabschnitt begann mit einer doppelten Überzahlsituation für den CfR, die leider ungenutzt blieb. Doch kurz nach Ablauf der Strafen gelang den Cracks um Trainer Ken Filbey das 5:3 durch Vladimir Viller (49.). Kurz danach wurden auf beiden Seiten die Strafbanktüren geöffnet und auf dem Eis gab es nun mehr Platz. Diesen nutzte Schwenningen nach einem individuellen Fehler in der Defensive zum Anschluss (52.). Die Hausherren bäumten sich nun auf und wurden nur kurze Zeit später mit dem Ausgleich zum 5:5 belohnt (54.). Bei Pforzheim ließ nun die Konzentration nach und Schwenningen nutzte die Fehler der Blue Gold Stars eiskalt aus und konnten so mit 6:5 in Führung gehen (55.). Ken Filbey setzte nun alles auf eine Karte und nahm knapp zwei Minuten vor dem Ende den Torhüter Daniel Scheck zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Schwenningen konnte sich eine Minute vor der Schlusssirene vom Angriffsdruck befreien und markierte das 7:5 durch einen Schuss ins leere Tor. Nur neun Sekunden später, Daniel Scheck war nun wieder in sein Kasten zurückgekehrt, konnten die Schwarzwälder noch das 8:5 gegen am Ende etwas enttäuschte CfR-Cracks erzielen.

Am kommenden Samstag geht es für die Blue Gold Stars wieder auswärts weiter. Dann müssen sie nach Esslingen reisen. Das erste Bully steigt dort um 17.45 Uhr.

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