Pforzheim Bisons blamieren sich in Reutlingen1.CfR verliert mit 4:6

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Ohne Topscorer Steffen Bischoff, der wohl bis Saisonende ausfallen wird, reisten die Bisons nach Reutlingen. Die Schwaben versuchten gleich zu Beginn Akzente in der Offensive zu setzen. Allerdings konnte Klaus Graefe im Kasten der Bisons den frühen Rückstand verhindern. Doch nach etwas mehr als fünf Minuten nutzte Jan Niklas Schmitt die Chance zur 1:0-Führung. Nur 25 Sekunden später nutzte Matthew Lewis eine Unaufmerksamkeit in der Pforzheimer Defensive zum 2:0. Die Bisons versuchten ins Spiel zurückzufinden, doch Reutlingen verstand es die wenigen Angriffe der Pforzheimer zu vereiteln. Knapp vier Minuten vor der ersten Pause netzte Marius Lorenz zum 1:2-Anschluss ein. Die mitgereisten Fans hatten Hoffnung, dass sich das Spiel zu Gunsten der Bisons wenden könnte, doch die Black Eagles agierten weiterhin aggressiv und kamen immer zu guten Torchancen. In der 29. Minute nutzte Niklas Stöcker eine der zahlreichen Möglichkeiten zum 3:1. Wieder dauerte es nur 70 Sekunden, bis Reutlingen durch Matthew Lewis mit einem verwandelten Penalty zum 4:1 einen schnellen Doppelschlag erzielen konnte. Die Bisons waren nun völlig von der Rolle und Matthew Lewis hatte nur 37 Sekunden später keine Mühe die Scheibe an Graefe zum 5:1 in die Machen zu setzen. Die Härte nahm auf dem Eis zu und die Bisons konnten eine Überzahlsituation durch Christian Pratnemer zum 2:5 nutzen (32.). Vier Minuten später war es wiederum Pratnemer, der zum 3:5 aus Sicht der Bisons traf. Im Schlussabschnitt versuchten die Bisons den Anschluss herzustellen, doch scheiterten sie am guten Manuel Rogge im Gehäuse der Schwaben. So kam es, das Matthew Lewis mit seinem vierten Treffer an diesem Abend zum vorentscheidenden 6:3 treffen konnte (51.). Jan Knaub konnte fünf Minuten vor dem Ende im Powerplay noch auf 4:6 verkürzen, doch am Ende bleibt es bei einer verdienten Niederlage für die Bisons.

Erfreulich ist jedoch, dass der Goalie der U17, Tom Bernecker, zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft kam. In gut 90 Sekunden, die er im ersten Drittel beim Stand von 0:2 auf dem Eis stand, hielt er seinen Kasten sauber.

Doppeltorschütze Christian Pratnemer nach dem Spiel: „Es war einfach der Wurm drin und dadurch, dass wir nicht vollzählig antreten konnten, wurde es durch die nachlassenden Kräfte immer schwerer dagegenzuhalten. Aber als heutiger Captain und als Spieler der Bisons bin ich total stolz auf unseren Fanblock, einmalig in der Liga!“

Am kommenden Sonntag, 27. Januar, präsentieren sich die Bisons zum ersten Mal im neuen Jahr dem heimischen Publikum. Dann geben die Mad Dogs Mannheim 1b ihre Visitenkarte im Eissportzentrum ab, Spielbeginn ist um 19 Uhr.

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