Nichts zu holen für die Black EaglesTSG Reutlingen

Nichts zu holen für die Black EaglesNichts zu holen für die Black Eagles
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Wie ein verkorkster Einstieg in eine Partie im Eishockey das Spiel vorzeitig entscheiden kann, zeigte sich einmal mehr in der letzten Begegnung der TSG Black Eagles gegen den Heilbronner EC 1b. Der HEC war als ungeschlagener Tabellenführer angereist und machte schnell deutlich, warum er oben steht. Bereits nach 15 Sekunden lagen die Black Eagles in Rückstand. Direkt vom Anspiel waren die Gäste gefährlich vor das Black-Eagles-Tor gekommen. Beim Versuch des Black-Eagles-Verteidigers den finalen Querpass abzufangen, lenkte er die Scheibe ab, allerdings hinter die Torlinie. Wenig Glück hatte die TSG auch in der fünften Minute. Das schnell aufgezogene Überzahlspiel der Gäste brachte die TSG in arge Bedrängnis. Rupp konnte sich vor dem Black-Eagles-Gehäuse postieren und den Schuss aus halber Distanz gekonnt zum 0:2 abfälschen. Nicht einmal zwei Minuten später schlug es schon wieder ein. Majewski konnte seinen Abpraller unbedrängt verwerten und frei zum 0:3 einschieben. Black-Eagles-Stürmer Dominique Tilgner verfehlte nach seiner schönen Einzelaktion das HEC-Gehäuse in der siebten Minute ganz knapp. Der Anschluss oder etwas mehr Gegenwehr in dieser Phase hätten die Partie aus Sicht der Black Eagles vielleicht ausgeglichener verlaufen lassen. Es fehlte aber schlicht an Chancen. In der zwölften Minute kämpften die Black Eagles erneut in Unterzahl und bekamen die Scheibe nicht weg. Kattachun konnte am kurzen Pfosten nachsetzen und somit das kurze Anspiel von hinter dem Tor verwerten. Ein Fehlpass im Aufbauspiel der Black Eagles bescherte den Gästen nur 37 Sekunden später das 0:5, als der Pass direkt auf dem Schläger des HEC-Forecheckers landete, der aus kurzer Distanz dieses Geschenk verwertete. Black-Eagles-Trainer Hans Krüger blieb nur mit einem Torhüterwechsel die Notbremse zu ziehen, um sein Team wach zu rütteln und vor noch Schlimmerem zu bewahren. Die Maßnahme hatte allerdings nur vier Minuten Erfolg. Andreas Räth, der für Manuel Rogge den an diesem Abend undankbaren Platz zwischen den Pfosten eingenommen hatte, musste in Unterzahl das 0:6 und nur 15 Sekunden später die Vorentscheidung mit dem 0:7 hinnehmen. Wenigstens kamen die Black Eagles mit einem Gewaltschuss von Verteidiger Marcin Trybus 27 Sekunden später noch im ersten Drittel zu ihrem ersten Tor. „Wir waren nicht am Gegner dran und auch in den Reaktionen zu langsam“, lautete das Resümee von Trainer Hans Krüger nach dem ersten Drittel und am Ende der Partie.

Im torlosen Mittelabschnitt konnten die Black Eagles das vom Trainer verlangte umsetzen, wobei die mit sehr sicherem Passspiel auftretenden Gäste nicht mehr ganz so zwingend ihre Angriffe fuhren. Im Schlussdrittel forcierte der HEC wieder das Tempo und setzte mit zwei Toren in der 47. Minute ein Zeichen. Vier Minuten später folgte das 1:10. Lasse Arnold konnte für die Black Eagles rund drei Minuten vor Schluss nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Sein Alleingang auf der rechten Seite zum 2:10 aus bedrängter Position war allerdings sehenswert. Ernüchterung pur gab es also für die Black Eagles gegen den Tabellenführer und damit Aufstiegsfavoriten. Im letzten Vergleich der vergangenen Saison konnten die Black Eagles beim EC ein Penaltyschießen erringen. Gegen die deutlich verbesserten und mit sicherem Passspiel auftretenden Gäste war man davon aber weit entfernt. Der deutliche Dämpfer sollte für die am Sonntag anstehende Partie gegen den Mannheimer ERC 1b aber Ansporn genug sein. Los geht es um 19.15 Uhr

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