Mühevolles 4:2 der SERC Fire Wings gegen RavensburgSchwenninger ERC

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Trainer Kevin Apelt hatte eine lange Bank zur Verfügung und konnte die komplette Begegnung mit drei Reihen spielen. Derweil wurde auf der Torhüterposition rotiert. Benny Tabor hielt bärenstark und rechtfertigte seinen Einsatz voll und ganz. Schwenningen nahm das Heft in die Hand, spielte mit gutem Tempo und setzte sich ein ums andere Mal im Ravensburger Drittel fest. Folgerichtig fiel bereits in der vierten Minute die 1:0-Führung. Karsten Schulz setzte im Nachschuss den Puck in den Winkel. Weitere gute Chancen, den Vorsprung auszubauen, konnten Sven Haller und Christopher Kohn nicht verwerten. Einen schnellen und mustergültig vorgetragenen Gegenstoß über Mike Soccio und Stefan Schäfer verwandelte Marco Rais zum 2:0. Danach ließen die Gastgeber die Zügel schleifen und vergaben beste Gelegenheiten gegen total überforderte Ravensburger. Selbst eine 5:3-Überzahl wurde ideenlos geradezu her geschenkt.

Im Mittelabschnitt schienen die SERC-Amateure wieder zu ihrem druckvollen Spiel zurück zu finden. In der 21. Minute knallte Thomas Gaus einen Schlagschuss gegen den Pfosten. Kurz darauf schickte der Schiedsrichter den stärksten Schwenninger Verteidiger zum Duschen. Gaus hatte einen Ravensburger Spieler im Zweikampf unglücklich mit dem Schläger verletzt. Auch danach verteilte der Schiedsrichter in der keineswegs unfairen Partie eine Vielzahl von Strafzeiten, so dass kaum noch etwas vom Schwenninger Spielfluss aus dem Startdrittel übrig blieb. Die jungen Oberschwaben kämpften aufopferungsvoll und belohnten sich bei fünf gegen drei mit dem 1:2-Anschlusstor in der 33. Minute. Doch schon drei Minuten später stellte Dennis Böhm mit dem 3:1 bei einfacher Überzahl den alten Vorsprung wieder her.

Im Schlussdrittel hätte Mannschaftskapitän Markus Zappe nach drei Minuten bei fünf gegen vier alles klar machen können, brachte aber den Puck am Ravensburger Torhüter nicht vorbei. Besser machte es der Kapitän in der 47. Minute, als er Karsten Schulz mustergültig bediente und der Routinier mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 4:1 einschoss. Trotz des Drei-Tore-Vorsprungs der Gastgeber blieb das Spiel zerfahren und wurde zum Schluss noch einmal spannend. In der 57. Minute erzielte Ravensburg das 2:4 und konnte in der 58. Minute in doppelter Überzahl agieren. Aber der SERC stand defensiv hervorragend und ließ keinen weiteren Gegentreffer zu. Damit stehen die SERC Fire Wings nach vier Spieltagen mit sechs Punkten auf dem fünften Platz der Regionalliga-Tabelle.

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