Knappe Niederlage gegen StuttgartEC Eppelheim

Knappe Niederlage gegen StuttgartKnappe Niederlage gegen Stuttgart
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Viel vorgenommen hatten sich die Eisbären für das Heimspiel gegen die Rebels . Begünstigt durch die verspätete Anreise der Gäste und einer frühen Überzahlsituation machten die Eisbären in der Anfangsphase mächtig Druck auf das Stuttgarter Gehäuse. Doch entweder fehlte es an der Genauigkeit oder man scheiterte am starken Goalie der Gäste. Diese hatten nach zehn Minuten nun auch langsam ins Spiel gefunden und konnten die ein oder andere Chance für sich verbuchen. Tonangebend waren in diesem Drittel jedoch klar die Eisbären, die jedoch kein Kapital hieraus schlagen konnten und sich im Gegenteil bei ihrem Schlussmann Jimmy Hambrecht bedanken konnten, dass er die vereinzelten Aussetzer der Verteidigung bestens parierte.

Zu Beginn des zweiten Drittels fand zunächst Stuttgart begünstigt durch eine Powerplay-Situation besser in die Partie. Doch die Eisbären wurden stärker und als Striepeke einen Puck der Stuttgarter abfangen konnte, setzte er zum Konter an und vollendete zum 1:0 (23.). Doch auf Grund zahlreicher Strafzeiten in der Folgezeit konnte man zu diesem Zeitpunkt die verdiente Führung nicht ausbauen, sondern musste in der 33. Minute den Ausgleichstreffer hinnehmen, natürlich in eigener Unterzahl. Da sich die Strafzeiten in dieser eigentlich sehr fair geführten Partie weiter häuften, lies der Spielfluss deutlich nach und mit dem 1:1 ging es in die zweite Pause.

Auch im letzten Drittel waren die Eisbären zunächst tonangebend, durften früh in Überzahl ran, konnten diese jedoch wiederrum nicht nutzen. So konnten die Rebels eine Unachtsamkeit in der Eisbären-Defensive im dritten Nachschuss zum 2:1-Führungstreffer nutzen (44.). Dann wurde es kurios. Zunächst jubelten die Eisbären über den Ausgleichstreffer (48.) - Friedberger stibitze in Unterzahl einem Stuttgarter Verteidiger die Scheibe ab und schloss den folgenden Konter souverän ab. Dann machten es die Stuttgarter den Eisbären gleich, und gingen ebenfalls in Unterzahl nur zwei Minuten später erneut in Führung (50.).

Die Eisbären waren zwar in den letzten Spielminuten das ein oder andere Mal nahe dem Ausgleichstreffer, doch mehr als ein Pfostenschuss sollte nicht mehr gelingen.

Nach der Partie haderte man im Eisbärenlager vor allem an der Chancenverwertung. Man konnte die starke Anfangsphase nicht zur frühen beruhigenden Führung nutzen, ließ acht Powerplaysituationen ungenutzt und konnte nur in zwei Kontersituationen punkten. Zudem lies man in der Verteidigung zu viele Fehler zu, die jedoch meist von Hambrecht im Tor der Eisbären ausgemerzt werden konnten. Nach der deftigen Schlappe vor Wochenfrist war jedoch ein klarer Aufwärtstrend erkennbar. Wenn der Zug zum Tor und die Präzision im Zusammenspiel dort verbessert wird und die Torquote zunimmt, dann sind auch bald die ersten Punkte möglich.

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