Klare Schlappe gegen HügelsheimStuttgart Rebels

Klare Schlappe gegen HügelsheimKlare Schlappe gegen Hügelsheim
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Angeführt von einem überragenden Cedrick Duhamel, der an allen Toren direkt oder indirekt beteiligt war, überrannten die Badener die Eiswelt im Stile eines Meisterschaftsfavoriten. Vom Startbully weg bauten die Airpark-Cracks einen gewaltigen Druck auf und bereits nach 47 Sekunden lag die Scheibe im Kasten von Daniel Blankenburg. Es folgte ein Angriff auf den nächsten, die Waldau-Cracks hatten dem nichts entgegenzusetzen. Überraschendweise übertrug sich der Spielverlauf aber nicht auf die Anzeigentafel. Stuttgart war nach dem zweiten Gegentreffer weiterhin chancenlos und nur mit Defensivarbeit beschäftigt. Als drei Minuten vor Drittelende durch Johann Katjuschenko der Anschlusstreffer gelang, war dies mehr als schmeichelhaft, denn Stuttgart war bis zu diesem Zeitpunkt klinisch tot und es gelangen im Prinzip nur Einzelaktionen.

Zum Glück aber hatte man in Goalie Daniel Blankenburg einen starken Rückhalt, der mehrfach sein Können unter Beweis stellen konnte. Im zweiten Drittel dann dasselbe Bild. Die Gäste schraubten das Ergebnis auf 5:1 hoch und ein Debakel drohte. Zu Beginn des letzten Drittels ging zwar nochmal ein Ruck durch die Heim-Mannschaft und man kämpfte sich ins Spiel, die Tore aber schossen die Gäste zum letztlich verdienten Sieg der Rhinos, die anschließend noch von den rund 100 bis 120 mitgereisten frenetischen Fans gefeiert wurden, als wäre die Meisterschaft gewonnen worden.

Trainerstatements:

Pascal Winkel (Hügelsheim): „Auch wir haben viele Ausfälle zu beklagen, allerdings nicht vergleichbar mit Stuttgart. Ich denke, die individuelle Stärke hat heute den Ausschlag gegeben. Trotzdem lief es nicht ganz rund. Im letzten Drittel habe ich im Rahmen der Möglichkeiten umgestellt, damit auch diejenigen Eiszeit erhalten, die sonst nicht so oft zum Einsatz kommen. Danke an unsere Fans für die tolle Unterstützung, ich bin schwer beeindruckt.“

Pavol Jancovic (Stuttgart): „Wir haben heute vieles vermissen lassen, insbesondere das Körperspiel war fast gar nicht vorhanden. Wir haben auch deutlich gesehen, dass unsere jungen Spieler noch viel Arbeit vor sich haben. Ich habe zwar gewusst, dass es heute sehr schwer werden würde, es ist aber trotzdem sehr ernüchternd, wenn das Erwartete eintrifft. Eine Spielabsage wäre zwar vielleicht besser gewesen, aber aufgrund der Verletzungsdauer vieler Spieler müssten wir eigentlich die Spiele der nächsten vier Wochen absagen und das geht aber nicht. Zum Spiel: Der Sieg der Rhinos geht natürlich in Ordnung, auch in der Höhe völlig verdient. Das einzig Postive heute war das es keine neuen Verletzten gibt, denn heute Abend geht es nach Mannheim zum Aufsteiger, und dort erwarte ich einen heißen Tanz.“

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