Hornets verlieren nach schwacher Leistung1:3 gegen Bietigheimer Amateure

Vladimir Zvonik erzielte den einzigen Treffer für die Hornets. (Foto: EHC Zweibrücken)Vladimir Zvonik erzielte den einzigen Treffer für die Hornets. (Foto: EHC Zweibrücken)
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Beim Spitzenspiel am Sonntag vor 815 Zuschauern konnte Hornets-Coach Terry Trenholm auf den kompletten Kader zurückgreifen. Bei den Gästen aus Bietigheim standen gerade mal zwölf Feldspieler und ein Torhüter auf dem Spielberichtsbogen. Im Tor bei den Hornets begann Sebastian Trenholm, der verletzungsbedingt nach sieben Minuten durch Steven Teucke ersetzt wurde.

Die Gäste aus Bietigheim wirkten von der ersten Minute entschlossener und spielten das schnellere Eishockey. Begünstigt durch eine Strafzeit gegen Marco Trenholm gelang den Gästen in der sechsten Spielminute die verdiente Führung. Der Schuss von Nicholas Rodriguez wurde vom Schlittschuh eines Zweibrückers unhaltbar für Sebastian Trenholm ins Tor gelenkt. Kurz nach dieser Aktion musste er verletzungsbedingt seinen Platz zwischen den Pfosten für Steven Teucke räumen. Den Hornets gelang es nicht, Akzente nach vorne zu setzen. Die in der Vergangenheit souveräne Abwehr stand überhaupt nicht sicher und lud die Steelers förmlich zum Toreschießen ein. Ein Abspielfehler wurde von Timo Heintz mit dem 0:2 bestraft. In der 15. Spielminute wurde Viktor Laveuve im Tor der Steelers erstmals ernsthaft geprüft, konnte aber den Schuss von Fabian Fellhauer entschärfen. Der schnelle Willi Gross im Trikot der Gäste erhöhte noch vor der Drittelpause auf 3:0.

Die Ansprache von Terry Trenholm schien ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Die Hornets kamen wie ausgewechselt aus der Kabine. Tomas Vodicka hatte die große Chance, auf 1:3 zu verkürzen, schob aber den Puck am rechten Torpfosten vorbei. Die Partie wurde jetzt auch etwas ruppiger, was auch zu Strafen gegen beide Mannschaften führte. Eine der Strafen nutze Vladimir Zvonik, der auf Zuspiel von Dan Radke das 1:3 erzielte. Kurios bei diesem Treffer, dass der Puck vom Unparteiischen ins Tor der Steelers abgefälscht wurde. Jetzt waren die Hornets am Drücker, scheiterten jedoch am guten Torhüter der Gäste. Auch im Powerplay gelang es nicht einen weiteren Treffer zu erzielen.

Im letzten Drittel war von Schlussoffensive und absolutem Siegeswillen auf Seiten der Hornets nichts zu spüren. Die Steelers verteidigten geschickt und waren immer einen Schritt schneller. Im sonst zuverlässigen Powerplay konnte keine Torchance herausgespielt werden. Im Gegenteil. Immer wieder tauchten die pfeilschnellen Angreifer der Steelers vor Steven Teucke im Kasten der Hornets auf. Nur ihm und seinen starken Paraden war es zu verdanken, dass auch den Gästen kein weiterer Treffer mehr gelang. Die einen konnten nicht, die anderen wollten nicht. Auch das Ziehen des Torhüters zugunsten des sechsten Feldspielers blieb ohne den gewünschten Erfolg. Somit konnte die aufopferungsvoll kämpfende Truppe aus Bietigheim verdient das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden.