Hornets verlieren in HeilbronnEHC Zweibrücken

Sascha Bernhardt und Stefan Schrimpf möchten auch am Freitag wieder gemeinsam über Eisbären-Tore jubeln. (Foto: Uwe Allgeier)Sascha Bernhardt und Stefan Schrimpf möchten auch am Freitag wieder gemeinsam über Eisbären-Tore jubeln. (Foto: Uwe Allgeier)
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Vor der Anreise war schon klar, dass es eine ganz schwierige Aufgabe werden würde, denn bei den Hornets fehlten einige wichtige Stützen der Mannschaft und die eingespielten Reihen mussten umgebaut werden.

Von Beginn an zeigten die Hausherren, dass sie das Spiel gewinnen wollten und setzten die Hornets mächtig unter Druck. Den Eisbären wurden im eigenen Drittel viel zu viele Freiräume gegeben und in fast jeder Situation waren die Heilbronner einen Schritt schneller. Es ging Schlag auf Schlag und nach dem ersten Drittel stand es schon 4:0. Die Hornets kamen im ersten Spielabschnitt nur ganz selten in das Spieldrittel des Gegners und man war am Ende mit dem Pausenstand noch gut bedient.

In der Pause wurden die Reihen umgestellt und die Zweibrücker kamen dann im Mittelabschnitt auch zu Torchancen. Dennoch trafen die Eisbären dreimal bei einem Gegentor von Tomas Vodicka.

Im Schlussdrittel wurde das Tempo sichtlich zurückgenommen und die Gastgeber kamen noch zu einem weiteren Treffer. Marc Lingenfelser setzte mit dem Tor zum 8:2 den Schlusspunkt.

EHCZ-Coach Richard Drewniak war nach dem Spiel beeindruckt von dem Spielverständnis der Eisbären: „Das ist eine Mannschaft, die definitiv in unserer Liga nichts zu suchen hat und in die Oberliga gehört. Wir haben keinen Spieler in unseren Reihen, der Oberligaerfahrung gesammelt hat und beim Gegner sind einige Spieler dabei, die sogar in Liga 2 auf Torejagd waren. Das haben sie uns heute deutlich zu spüren gegeben und wir sind, vor allem im ersten Drittel, stellenweise wie eine Schülermannschaft hinter der Scheibe hergelaufen, ohne den Körperkontakt zu suchen. Es sah so aus, als hätte das Team von Kai Sellers permanent einen Spieler mehr auf dem Eis. Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung. Ich bin aber guter Dinge, dass wir das Rückspiel in Zweibrücken auf Augenhöhe bestreiten können, denn auf der kleineren Eisfläche kann man nicht mehr so kombinieren.“

Am Sonntag steht nun um 18.30 Uhr das Pokalhalbfinalspiel bei den Eifel-Mosel Bären Bitburg auf dem Programm. Auch keine leichte Aufgabe, denn personell wird es dort nicht viel besser aussehen.

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