Hornets verlieren erstes Halbfinalspiel gegen starke SteelersEHC Zweibrücken

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Im Vorfeld war klar, dass dies ein ganz enges Spiel werden würde, denn auch beide Aufeinandertreffen in der Hauptrunde waren sehr hart umkämpft. Die Gäste reisten mit einem starken Kader an und bei den Hornets musste man auf den gesperrten Lukas Srnka sowie Marc Frenkle und Dennis Walzer verzichten. Bereits eine Stunde vor Spielbeginn war die Ice-Arena sehr gut gefüllt und alles war vorbereitet für einen tollen Hockeyabend in der Rosenstadt.

Die Hornets agierten von Beginn an ungewohnt nervös und gerade in der Defensive schlichen sich einige Fehler ein. In der achten Spielminute dann der Schock und die Gäste nutzten eine dieser Unstimmigkeiten zur 1:0-Führung. Dies schien die Hausherren wachzurütteln denn danach kamen die Hornets zu einigen sehr guten Einschussmöglichkeiten. Belohnt wurde dies in der zwölften Minute, als Maximilian Dörr im Nachschuss den Ausgleich erzielen konnte. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels gab es auf beiden Seiten hochkarätige Chancen, die aber jeweils von den beiden sehr guten Torhütern Max Häberle und Steven Teucke zunichte gemacht wurden. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.

Für den Mittelabschnitt hat man sich in der Honissen-Kabine viel vorgenommen, man wollte jetzt das Spiel in die Hand nehmen, den Gegner früh unter Druck setzen und ein schnelles Tor erzielen. Es kam alles ganz anders, denn bereits nach 16 Sekunden zappelte der Puck im Zweibrücker Netz und man lief wieder einem Rückstand hinterher. Das Spiel war generell sehr ausgeglichen und es war dem Oldie Radovan Pastorek vorbehalten, in der 30. Minute den Ausgleich zu erzielen. Danach lag der Zweibrücker Führungstreffer in der Luft und beste Chancen wurden vergeben. Es kam, wie es kommen musste und Marco Windisch nutzte eine 5:3-Überzahlsituation um seinen zweiten von insgesamt drei Treffern an diesem Abend zu erzielen. Die Hornets waren also erneut im Hintertreffen und mit dem Zwischenstand von 2:3 ging es in die zweite Drittelpause.

Die Hornets schworen sich noch einmal ein und wollten in den letzten 20 Minuten das Spiel drehen. Irgendwie lief es aber an diesem Abend aber nicht rund und es fehlte bei einigen Spielern die Bereitschaft noch eine Schippe draufzulegen. Die Gäste erkannten die sich bietende Chance an diesem Abend und spielten sehr stark auf. Folgerichtig fiel dann auch sechs Minuten vor Spielende das 2:4 und die Hornets setzten alles auf eine Karte. Steven Teucke musste zugunsten eines sechsten Feldspielers weichen und die Steelers setzten mit dem Empty-Net-Goal den Schlusspunkt unter ein durchaus unterhaltsames Spiel.

Jetzt gilt es die Kräfte zu sammeln und am Sonntag in Bietigheim das dritte Spiel zu erzwingen.

Coach Richard Drewniak war die Enttäuschung nach dem Spiel anzusehen: „Wir haben uns alle riesig auf diesen Abend gefreut und die positive Anspannung war die ganze Woche über deutlich zu spüren. Wir sind aber irgendwie nicht richtig ins Spiel reingekommen und konnten auch nicht das abrufen, was wir uns vorgenommen haben. Die junge Bietigheimer Truppe zeigte das gesamte Spiel über eine wesentlich größere Lauf- und Einsatzbereitschaft und hat den Sieg am Ende absolut verdient. In solch engen Spielen entscheiden dann oft die Leistungsträger und das war eben an diesem Abend Marco Windisch, der auch in dieser Saison bereits 35 Mal für die Profimannschaft in der DEL2 auf dem Eis stand. Bei unseren Torgaranten lief leider nichts so richtig zusammen, aber das gibt auch wieder Hoffnung, das im Rückspiel wesentlich besser zu machen. Wir wollen jetzt unbedingt ein drittes Spiel in Zweibrücken erzwingen und werden alles dafür tun, das Rückspiel am Sonntag zu gewinnen.“

Am Sonntag treten die Hornets um 17 Uhr in der Ege Trans Arena Bietigheim zum Rückspiel an.

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