Hornets mit zweistelligem Jahresabschluss gegen HügelsheimEHC Zweibrücken

Hornets mit zweistelligem Jahresabschluss gegen HügelsheimHornets mit zweistelligem Jahresabschluss gegen Hügelsheim
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Die Voraussetzungen für dieses Spiel waren nicht schlecht, denn die Zweibrücker Hornets konnten komplett antreten und die Gäste vom Baden-Airpark hatten noch am Vorabend das Nachholspiel gegen den EC Eppelheim ausgetragen. Das Ziel war mit drei Punkten klar definiert und man wollte den Gegner mit vier Reihen von Beginn an unter Druck setzen.

Zu Beginn sah es auch richtig gut aus und die Hornets erarbeiteten sich beste Tormöglichkeiten, wie zum Beispiel der Pfostenschuss von Ben Payne, nachdem er alleine vor dem Hügelsheimer Kasten aufgetaucht war. Der Schock kam dann aber in der vierten Spielminute quasi mit der ersten Rhinos Torgelegenheit. Die Gäste gingen in Führung und legten sogar zwölf Sekunden später noch eins drauf und es stand auf einmal 0:2. Die richtige Reaktion kam 30 Sekunden später und diesmal zielte Ben Payne besser und verkürzte auf 1:2. In der elften Spielminute erzielte Marc Lingenfelser den vielumjubelten Ausgleich und sechs Minuten später war es dann Frederic Hellmann, der für die Hornets zum 3:2 traf, nachdem vorangegangen ein klarer Treffer von Tomas Vodicka keine Anerkennung gefunden hatte. Das war dann auch der Pausenstand.

Im Mittelabschnitt legten die Hornets direkt richtig los und Georg Hähn sorgte für den vierten Zweibrücker Treffer an diesem Abend. In der 24. Spielminute hatten die Hornissen sogar die Möglichkeit, bei doppelter Überzahl den Vorsprung auszubauen, stattdessen trafen die Rhinos mit einem Befreiungsschuss von der eigenen blauen Linie. Bei diesem Treffer sah Torsteher Marcel Kappes nicht gut aus, der Puck kam vor Ihm auf und sprang unglücklich ins Netz. In der zweiten Hälfte des Drittels wurde es nochmal kurios, denn in der 32. Spielminute traf Maximilian Dörr und stellte den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Eine Minute später wurde Andre Nunold mit umstrittenen n Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Stockschlags belegt und die Hornets mussten eine fünfminütige Unterzahlsituation überstehen. Die Rhinos nutzten das Powerplay für den Anschlusstreffer und bekamen dann selbst eine Strafzeit, sodass mit 4 gegen 4 weiter gespielt wurde. Während dieser Phase zogen die Hornets mit Toren von Ben Payne und Bernd Hartfelder davon und es stand 7:4. Alles sah so aus, als wäre das Spiel nun entschieden, aber die Rhions kamen kurz vor Drittelende nochmal mit einem Doppelschlag zurück. So ging es dann nur mit einem mageren 7:6 Vorsprung in die Kabine.

Man merkte den Rosenstädtern an, dass sie jetzt nicht mehr anbrennen lassen wollten, denn bereits nach einer Minute im Schlussabschnitt erhöhte Lukas Srnka auf 8:6. Die Rhinos hatten im weiteren Spielverlauf nichts mehr entgegenzusetzen und die Hornets schraubten das Ergebnis durch zwei Tore von Radovan Pastorek und eine weiteres von Ben Payne auf 11:6, was dann auch der Endstand war.

Coach Richard Drewniak freute sich natürlich über den Erfolg, war aber auch unzufrieden mit der Defensivleistung seines Teams. Wir machen generell noch zu viele riskante Aktionen im eigenen Drittel und bringen so den Gegner immer wieder zurück ins Spiel. Wir kassieren dadurch viel zu viele unnötige Gegentreffer und wenn wir in den Playoffs weit kommen möchten, dann müssen wir gerade dort noch besser werden. Es freut mich aber ungemein, wie die Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf gespielt hat. Ich bin echt beeindruckt, wie das Team zusammengewachsen ist und auch unsere neuen Spieler integriert wurden. Meine Jungs zeigen Woche für Woche immer eine ansprechende Leistung und begeistern unsere Zuschauer. Dies wird durch steigende Besucherzahlen und die tolle Stimmung in der Ice-Arena absolut honoriert. Die Jungs haben sich jetzt die paar freien Tage zu Weihnachten redlich verdient.

Weiter geht's für die Hornets 2. Januar mit dem Spiel bei den Stuttgart Rebels.


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