Hornets fertigen Tabellenführer Bietigheim zweistellig abSouveräner Auftritt des EHC Zweibrücken

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Vor knapp 800 Zuschauern zeigten die Zweibrücker Hornets eine souveräne Leistung und schossen den aktuellen Tabellenführer der Regionalliga Südwest, den SC Bietigheim-Bissingen Steelers 1b, mit 10:3 (3:1, 3:2, 4:0) aus der Zweibrücker Ice-Arena.

Mit solch einem hohen Ergebnis hätte vor dem Spiel kaum jemand gerechnet, waren es doch in der jüngsten Vergangenheit immer sehr umkämpfte und ausgeglichene Spiele gegen die Steelers. Anders als im Hinspiel, als auf Zweibrücker Seite einige Spieler fehlten, waren gestern die Steelers nur mit zwei Reihen angetreten, obwohl man den mit Abstand größten Kader der Liga hat. Hornets-Chefcoach Richard Drewniak ging mit einem Block mehr ins Spiel, warnte aber vor der qualitativ hochwertigen Besetzung des Gästeteams.

Die Rosenstädter legten einen tollen Start hin und brauchten nur 31 Sekunden, ehe Torjäger Marc Lingenfelser die Zweibrücker Fans das erste Mal jubeln ließ. Danach wurde der Gegner sehr früh im Aufbau gestört und man drückte auf den zweiten Treffer. In der fünften Spielminute führte einer der ersten Bietigheimer Angriffe direkt zum Ausgleich, als nach einer tollen Parade von Steven Teucke, dieser der Puck unglücklich direkt vor das Tor spielte, wo schon der einschussbereite Liga Topscorer Marco Windisch lauerte. Die Hornets hatten aber die richtige Antwort parat und im direkten Gegenzug nur zwölf Sekunden später stellte Ryan McDonald den alten Vorsprung wieder her und man gab weiterhin das Tempo vor. Es dauerte bis zur 14. Spielminute und Marc Lingenfelser erzielte seinen zweiten Treffer an diesem Abend. Mit der 3:1-Führung ging man in die Pause und jedem war klar, dass die Gäste nochmal zurückkommen würden.

Im Mittelabschnitt wieder die Gastgeber mit einem schnellen Tor, als Maximilian Dörr nach einer Minute das Ergebnis auf einen vermeindlich beruhigenden Drei-Tore-Vorsprung ausbaute. Danach kam man zwar zu vielen weiteren sehr guten Torgelegenheiten, ließ den Bietigheimern aber durch die offensivere Ausrichtung mehr Platz für gefährliche Konter. In der 28. Minute mussten die Hornets dann in Unterzahl den Anschlusstreffer hinnehmen und sieben Minuten vor Drittelende sogar den Treffer zum 4:3-Zwischenstand. Es wurde also wie erwartet nochmal spannend, aber die aufkeimende Hoffnung der DEL2-Reserve wurde kurz vor Drittelende durch einen Doppelschlag von Marc Lingenfelser und Adam Klein zunichte gemacht.

Das letzte Drittel gehörte dann ganz den Hornets und man spielte die besseren Kraftreserven souverän aus. Die Zweibrücker Anhänger feierten ausgelassen die weiteren Treffer von Lukas Srnka, Ryan McDonald, Frederic Hellmann und Ralf Wolf, der das Ergebnis auf zweistellig schraubte. Neben der guten Torausbeute muss man wieder einmal die Defensivleistung herausstellen, denn generell wurde nicht viel zugelassen und wenn, dann war es meistens sichere Beute von Steven Teucke im Tor der Hornissen.

EHC-Coach Richard Drewniak zeigte sich natürlich zufrieden mit dem Spielverlauf und dem deutlichen Ergebnis: „Das Team hat eine sehr gute geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und wir haben das umgesetzt, was wir geplant hatten. Endlich wurden auch mal die Torchancen konsequenter genutzt, obwohl das Ergebnis auch leicht hätte höher ausfallen können. Der Spielausgang ist auch in dieser Höhe absolut in Ordnung, jetzt müssen wir den Schwung in das nächste Spiel mitnehmen, wenn es am Sonntag gegen Stuttgart geht, denn mit denen haben wir noch eine Rechnung offen.“

Am kommenden Nikolaus-Sonntag, um 19 Uhr, steht das Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels auf dem Programm.

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