Hornets auch in Bietigheim erfolgreichEHC Zweibrücken

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Die Vorzeichen waren nicht die besten, denn man musste unter anderem auf den gesperrten Lukas Srnka und den privat verhinderten Bernd Hartfelder verzichten und es war klar, dass die Steelers Amateure alles dran setzen würden, um die erlittene Niederlage der Vorwoche in Zweibrücken wett zu machen. Der Bietigheimer Trainer drohte ja schon an, dass wir uns warm anziehen sollen. Also gab es die Anordnung für Trainer und Betreuer, einen extra dicken Pullover einzupacken.

Coach Richard Drewniak stellte die Mannschaft gut auf dieses Spiel ein und baute die Reihen erfolgsversprechend um. Der Schock kam nach exakt 37 Sekunden, denn nach einem Fehlpass im eigenen Drittel kamen die Steelers zum ersten Treffer des Abends. Dann aber legten die Hornets los und erarbeiteten sich sehr viele Chancen, trafen aber das Tor nicht. Das fiel aber in der 17. Spielminute wieder auf der Seite der Gastgeber, durch einen abgefälschten Schuss. Der enorm wichtige Anschlusstreffer fiel dann aber eine Minute vor Drittelende durch Ben Payne. Zur Drittelpause hieß es also 2:1 für die Steelers, obwohl die Hornets im ersten Abschnitt mehr als doppelt soviele Torschüsse auf das Bietigheimer Gehäuse verbuchen konnten.

Gestärkt durch den Anschlusstreffer begannen die Hornissen den Mittelabschnitt sehr druckvoll und wurden auch bereits nach 96 Sekunden durch den Treffer von Marc Lingenfelser belohnt. Nach fünf Minuten gingen die Hornets sogar durch Maximilian Dörr mit 3:2 in Führung und das Spiel schien gedreht zu sein. Dann kam aber Mitte des zweiten Spieldrittels die schwierigste Phase, denn man musste ganze sechs Minuten am Stück in Unterzahl überstehen, zwei Minuten davon sogar mit nur drei Feldspielern gegen fünf Bietigheimer. Mit viel Kampf und Leidenschaft wurde diese Phase schadlos überstanden und man erarbeitete sich wieder einige gute Möglichkeiten. Drei Minuten vor Ende kamen aber die Steelers zum Ausgleichstreffer und es ging in die zweite Pause.

In der Kabine war jedem Spieler klar, dass wir die letzten 20 Minuten uns gehören würden. Alle waren hochmotiviert, bis zur letzten Sekunde zu kämpfen und die drei Punkte aus Bietigheim mit zu nehmen. Sogar der direkte Führungstreffer der Gastgeber nach 53 Sekunden schien die Hornets nicht zu beeindrucken, denn zwei Minuten später erzielte Ben Payne den Ausgleich. Auch danach hatten die Hornets die besseren Möglichkeiten, scheiterten aber immer wieder am guten Bietigheimer Torhüter. Sieben Minuten vor dem Ende war es dann erneut Marc Lingefelser, der für den Zweibrücker Vorsprung sorgte. Der Ausgleich gelang den Hausherren zwei Minuten später und die Zuschauer sahen eine absolut spannende Endphase. Die Zweibrücker taten deutlich mehr für den Sieg und wurden durch den Treffer des Abends belohnt. Zum dritten Mal an diesem Abend traf Marc Lingenfelser, nach herrlicher Vorarbeit von Maximilian Dörr und Andre Nunold. Eine Sekunde vor dem Ende krönte Marc Lingenfelser noch seine Top Leistung seinem vierten Treffer in das leere Tor der Bietigheimer zum 7:5-Endstand. Die zahlreich mitgereisten Zuschauer feierten ihre Mannschaft dann ausgelassen.


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