Hornets auch im Spitzenspiel erfolgreichEHC Zweibrücken

Hornets auch im Spitzenspiel erfolgreichHornets auch im Spitzenspiel erfolgreich
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Wieder einmal fanden rund 1100 Zuschauer den Weg auf den Zweibrücker Flugplatz, um dieses Topspiel live mitzuerleben. Die Hornets waren gewarnt, denn die Rebels haben bisher einen sehr guten Saisonstart hingelegt und alle wichtigen Stützen des Teams waren mit an Bord. Die Hornets begannen sehr druckvoll und erspielten sich im Anfangsdrittel sehr viele hochkarätige Tormöglichkeiten, die aber allesamt von Stuttgarts Torhüter pariert wurden. Florian Glaswinkler war mit Abstand der stärkste Gästeakteur an diesem Abend und sorgte dafür, dass das Spiel nicht schon im ersten Drittel zugunsten der Hornets entschieden wurde. Der Führungstreffer fiel aber eineinhalb Minuten vor Drittelende für die Rebels, die eine Überzahlsituation für sich nutzen.

Im Mitteldrittel hatten auch wieder die Gäste den besseren Start, denn nach drei Minuten stand es 0:2. Begünstigt durch einen Fehlpass im eigenen Spieldrittel konnten die Rebels die Scheibe im Netz unterbringen. Zwei Minuten später fiel dann auch der erste Treffer der Hornets. Frederic Hellmann zog von der blauen Linie ab und dieser verdeckte Schuss fand sein Ziel. Danach wurde das Spiel zunehmend ruppiger und es gab Verletzungen auf beiden Seiten.

Im Schlussabschnitt schien Coach Richard Drewniak wohl das richtige Mittel gefunden zu haben, denn im Abschlussdrittel war es nur ein Spiel auf das Gästetor. Nach einer Minute sorgte Frederic Hellmann für den vielumjubelten Ausgleich, es war fast eine Kopie seines ersten Treffers. In der 44. Spielminute schob Ralf Wolf sehenswert den Puck zu Andre Nunold, der dann für die erste Hornets-Führung an diesem Abend sorgte. Andre Nunold war es dann auch, der neun Minuten vor Ende den Treffer zum 4:2 erzielte und alle Zeichen waren auf Sieg eingestellt. Eine Minute später landete aber ein Befreiungsschuss der Gäste im Tor. Dieser ist Steven Teucke, der zur Hälfte des Spieles für Marcel Kappes planmäßig eingewechselt wurde, durch die Schoner gerutscht. Danach wurde es nochmal hektisch und die Rebels zogen den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers. Maximilian Dörr kam im Puckbesitz und brachte dann ganz uneigennützig Ben Payne in Position, der dann mit seinem Empty-Net-Goal den Erfolg in trockene Tücher brachte. Die Mannschaft ließ sich im Anschluss noch ausgiebig von den Fans feiern.

Auch der Coach war am Ende zufrieden mit der gezeigten Leistung. „Wir haben das Spiel gegen eine starke Stuttgarter Mannschaft gewonnen. Unsere Torchancenverwertung war heute wirklich schlecht, aber Florian Glaswinkler im Tor der Rebels hatte auch einen sehr guten Tag erwischt. Am Ende hatten wir klare konditionelle Vorteile und haben so das Spiel im letzten Drittel entschieden. In der Defensive haben wir auch nicht immer optimal agiert, da gibt es noch Verbesserungspotential.“

Am kommenden Sonntag treten die Hornets bei den Baden Rhinos in Hügelsheim an. Der hochgehandelte Titelaspirant ist noch nicht aus den Startlöchern gekommen und steht bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand.