Großer Schritt der SERC Fire Wings in Richtung Play-offs Schwenninger ERC

Großer Schritt der SERC Fire Wings in Richtung Play-offs Großer Schritt der SERC Fire Wings in Richtung Play-offs
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Die Gastgeber beklagten zwar den verletzungsbedingten Ausfall wichtiger Spieler, aber auch Markus Zappe musste wegen einer Muskelverletzung im Oberarm passen. Für die Gäste vom Neckarursprung begann die Partie recht unglücklich. Erst gut eine Minute war gespielt, als ein Stuttgarter Angreifer einen Schlagschuss Richtung Schwenninger Tor abfeuerte und jeder im Stadion das für einen Pfostenschuss typische Metallgeräusch hörte. Jeder, außer den Schiedsrichtern, die auf 1:0 für Stuttgart entschieden. In der vor rund 300 Zuschauern mit gesunder Härte geführten Begegnung wanderten in der Folgezeit mehrfach Spieler des Gastgebers auf die Strafbank. Und im dritten Versuch war es soweit. SERC-Stürmer Marco Rais erzielte in der achten Minute den verdienten Ausgleich. In der 14. Minute legte Stuttgart mit dem 2:1 in Überzahl wieder vor. Drei Minuten später gelang Jonah Hynes noch vor der ersten Pause der erneute Ausgleich.

Die Stuttgart Rebels kamen mit viel Schwung aus der Kabine und erspielten sich auch Feldvorteile, brachten den Puck aber nicht an SERC-Torhüter Fabian Hoppe vorbei. Ein Konter in der 33. Minute, erfolgreich abgeschlossen vom gut aufgelegten Doppeltorschützen Marco Rais, brachte Schwenningen mit 3:2 in Führung. Nur drei Minuten später setzte Toptorjäger Stefan Schäfer mit dem 4:2 noch eins drauf.

Nach dem zweiten Seitenwechsel keimte bei den Landeshauptstädtern noch einmal Hoffnung auf, als sie in der 44. Minute auf 3:4 verkürzen konnten. Kaum eine Minute danach wurde das Fünkchen Hoffnung durch das 3:5 von SERC-Mannschaftskapitän Karsten Schulz gleich wieder im Keim erstickt. Den endgültigen K.o. versetzte dem Tabellennachbarn der junge Fire Wings-Stürmer Jonah Hynes, der  in der 48. Minute zum 3:6-Endstand traf. Der SERC hatte eindeutig die bessere Tagesform, ließ sich im Gegensatz zu den Gastgebern vor allem durch Schiedsrichterentscheidungen nicht aus dem Konzept bringen. Trainer Kevin Apelt war natürlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Ich habe eine homogene, kompakte Mannschaft, die derzeit zeigt, was in ihr steckt. Solche Spiele wie heute hätten wir zu Saisonbeginn mit Sicherheit verloren. Aber wir sind noch lange nicht durch, denn wir spielen noch gegen Teams, die vor uns stehen.”  Tatsächlich weiß Apelt, trotz der sieben Punkte Vorsprung auf Rang fünf um die Schwere des Restprogramms, das den Fire Wings neben dem Derby gegen Freiburg die drei führenden Mannschaften in der  Tabelle Heilbronn, Hügelsheim und Bietigheim beschert.


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