Große Personalsorgen zum Spitzenspiel der Regionalliga SüdwestEHC Zweibrücken

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Die Eisbären Heilbronn wollen dieser Jahr den Hattrick schaffen und sich zum dritten Mal in Serie die Regionalliga Krone aufsetzen. Die Heilbronner arbeiten in allen Bereichen sehr professionell, dominieren seit zwei Jahren die Liga und verzichten aus Mangel an Eiszeiten auf den Aufstieg in die Oberliga, wo sie eigentlich locker hingehören. Stattdessen wird der, ohnehin schon sehr gute Kader, noch kräftig verstärkt. Die Verantwortlichen der Eisbären konnten mit Pascal Schoofs einen zweitligaerfahrenen Stürmer verpflichten, der in der letzten Saison für die Frankfurter Löwen in der Oberliga und Aufstiegsrunde zur DEL2 aktiv war. Darüber hinaus lockte man auch den ebenfalls zweitligaerfahrenen Deutsch-Kasachen Igor Filobok nach Heilbronn, der in der letzten Spielzeit für den Oberligisten Schweinfurt aktiv war und dort zu den Topscorern zählte. Die Eisbären werden aktuell ihrer Favoritenrolle gerecht und stehen zusammen mit den Hornets ganz vorne in der Tabelle, man musste sich nur nach Penaltyschließen den Baden-Rhinos geschlagen geben. Dies ist aber damit zu erklären, dass das Spiel früh morgens stattgefunden hat und der Mannschaft noch das Eppelheim-Spiel vom Vorabend in den Knochen steckte.

Die Vorzeichen sind für die Hornets alles andere als gut, denn es folgt eine Hiobsbotschaft nach der anderen und die Hornets müssen auf ganz wichtige Schlüsselspieler verzichten. Liga-Topscorer Ben Payne ist durch die Spieldauerdisziplinarstrafe aus dem Schwenningen Spiel gesperrt, Topstürmer Lukas Srnka (Nr. 4 der besten Liga Punktesammler) hat sich im Schwenningen Spiel verletzt, Bernd Hartfelder fällt auch noch durch die Verletzung aus dem Hügelsheim Spiel aus, Radovan Pastorek ist noch nicht gesund, dann sind auch noch Dennis Walzer, Marco Voltz und Julian Wendland kurzfristig ausgefallen.

Coach Richard Drewniak gibt sich mittlerweile gelassener und sieht sich heute Abend ganz klar in der Außenseiterrolle. „Wir müssen jetzt das Beste draus machen und uns gut verkaufen. Ich hätte mir gegen die Eisbären ein Duell auf Augenhöhe gewünscht, aber das Schicksal hat eben andere Pläne. Ich bin aber dennoch davon überzeugt, dass wir nicht Chancenlos nach Heilbronn fahren. Heute sind mal andere Spieler in der Pflicht und müssen eine entsprechende Leistung abliefern. Wir freuen uns auf das Spiel und wir werden kämpfen. Mal schauen, was am Ende dabei raus kommt.“

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