Fire Wings müssen punktenSchwenninger ERC

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Die neuformierte Bietigheimer Mannschaft musste vor Wochenfrist eine hohe 2:7-Auswärtsniederlage beim Meister in Heilbronn hinnehmen.

Coach Kevin Apelt war nach der bitteren und unnötigen Heimpleite gegen Stuttgart bedient. „Ein ‚Super-Hoppe‘ im Tor reicht eben nicht, um in der Regionalliga Punkte zu sammeln“, war sein Statement nach der Niederlage. „Wir hatten uns einiges vorgenommen vor diesem Spiel und sind aber auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Die Mannschaft, welche den Sieg mehr wollte, hat am Ende auch verdient gewonnen, und das war eben Stuttgart.“

„Wir bekommen in den letzten Spielen zu leichte Gegentreffer, welche aus Unkonzentriertheiten entstehen“, war auch Verteidiger Nils Groß nach der Niederlage bedient. Vor gut sieben Wochen kreuzten sich bereits die Schläger beider Mannschaften in Bietigheim, wobei die Neckarstädter mit 0:5 den Kürzeren zogen. Bietigheim hat eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen, ehemaligen Zweiliga- und Oberliga-Spielern. Nicht umsonst stehen die Enzstädter gegenwärtig auf dem dritten Tabellenplatz.

„Wir müssen die Unsicherheiten in der Defensive in den Griff bekommen und vorne die Tore wieder mehr wollen. Das war gegen Stuttgart definitiv nicht der Fall, weshalb wir auch als Verlierer vom Eis gegangen sind“, so Stürmer Johannes Stöhr.

Um am vorderen Tabellendrittel dranzubleiben und den Faden nicht komplett abreißen zu lassen, ist ein Sieg somit Pflicht. Die Mannschaft ist sich der gegenwärtigen Lage bewusst, dennoch gilt es den Schalter in den Köpfen endlich auch umzulegen. 

„Wir müssen mehr Konstanz aufs Eis legen, dürfen die ersten paar Spielminuten nicht wieder verschlafen und einem Rückstand hinterher laufen. Gehen wir mal mit einer Führung in die erste Drittelpause, denke ich, können wir auch befreiter aufspielen. Wir wirken momentan zu verkrampft, doch das muss in den Köpfen der Spieler abgelegt werden“, weiß auch Trainer Apelt um die gegenwärtige Situation seiner Mannschaft.

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