Fire Wings empfangen den Heilbronner ECSchwenninger ERC

Fire Wings empfangen den Heilbronner ECFire Wings empfangen den Heilbronner EC
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Trotz eines Rumpfkaders und einer tollen kämpferischen Leistung über 60 Minuten standen die Fire Wings letzten Sonntag in Eppelheim mit leeren Händen da. Wieder einmal haderte man mit der eigenen Chancenauswertung und wieder einmal musste man anerkennen, dass alle Spieler an einem Strang ziehen müssen um erfolgreich zu sein. „Wir waren ab dem zweiten Drittel die bessere Mannschaft in Eppelheim haben es aber wieder einmal versäumt unsere Chancen vor dem gegnerischen Tor zu verwerten. Ich kann meinen Jungs jedoch keinen Vorwurf machen, diejenigen, welche die Reise nach Eppelheim auf sich genommen haben, haben alle bis zur letzten Sekunde gekämpft. Dass wir dann das entscheidende Gegentor 19 Sekunden vor Schluss kassieren ist natürlich bitter, aber so ist es nun mal im Sport“, resümierte Trainer Apelt das vergangene Spiel.

Der Coach hofft jedoch, dass sich bis kommenden Samstag der Kader wieder füllt. Mit Thommy Gaus, der in Eppelheim gesperrt war, kommt ein Verteidiger in die Defensive zurück, welcher in Eppelheim gerade an der blauen Linie und im Überzahlspiel schmerzlich vermisst wurde.

„Wir haben momentan einige verletzte Spieler im Kader, dann trittst Du mit vier Verteidigern in Eppelheim an und gegen Ende des Spiels lässt natürlich die Kondition nach. Hinzu kam noch, dass sich Florian Hoppe im zweiten Drittel verletzte und Johannes Stöhr notgedrungen in der Defensive aushelfen musste. Jammern hilft aber in der jetzigen Situation nichts. Wir müssen wieder enger zusammen rücken und am Samstag gegen Heilbronn unsere volle Leistung abrufen.“ so Trainer Apelt.

Diese Aufgabe ist allerdings alles andere als leicht. Der Gast aus Heilbronn, welcher in dieser Saison zum ersten Mal in der Regionalliga antritt, belegt nach fünf Spielen den vierten Tabellenplatz. Außerdem stellen die Falken mit Kraiss den gegenwärtigen Liga-Top-Scorer (8 Tore, 7 Assists) und mit Karachun (6 Tore, 7 Assists) und Eisele (7 Tore, 6 Assists) folgen gleich zwei weitere Spieler, welche sich im bisherigen Saisonverlauf als sehr treffsicher erwiesen haben.

„Wir müssen am Samstag von Beginn an bei der Sache sein. Ausreden zählen jetzt nicht mehr, sondern wir müssen nun Punkte einfahren, um den Anschluss an das vordere Tabellendrittel nicht schon frühzeitig in der Saison aus den Augen zu verlieren. Wenn wir alle an einem Strang ziehen und geschlossen unsere Leistung abrufen, dann können wir Heilbronn schlagen“, gibt sich Stürmer Karsten Schulz vor diesem schweren Heimspiel kämpferisch.