Erfolgreiches Testspielwochenende für die EisbärenSieg und Niederlage für Eppelheim

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Mit Neuwied stand den Eisbären ein Gegner vor der Brust, den man bis dato nicht kannte. Doch der höher eingeschätzte Favorit konnte sich gegen die Eisbären nur selten entfalten. Zunächst übernahmen die Eisbären das Heft des Handelns und erarbeiteten sich früh zahlreiche Chancen. Erst mit der ersten Überzahl kamen die Gäste besser ins Spiel, in dessen Folge dann auch das 0:1 (9.) fiel. Das Spiel blieb in der Folge ausgeglichen, doch die nächste Strafe brachte Neuwied wieder näher an Eisbären-Goalie Wagner, der kurz darauf das 0:2 (19.) kassierte, welches er mit glänzenden Paraden bei zwei Alleingängen der Gäste zuvor noch zu verhindern wusste.

Nach der Pause konzentrierten sich die Eisbären wieder mehr auf das Spiel und wurden prompt gefährlich. Neuwied konnte die Angriffe teils nur mit Fouls stoppen, so dass Sawicki in doppelter Überzahl den 1:2-Anschluss (32.) markieren konnte. Die Eisbären drängten nun auf den Ausgleich, kassierten dabei allerdings einen Unterzahl-Konter der zum 1:3 (33.) abgeschlossen wurde. Ein Nackenschlag, von dem sich die Eisbären jedoch schnell erholten. Zu Beginn des Schlussdrittels erzielte Ackermann so in Überzahl den erneuten Anschluss (2:3, 45.) und in der Folge schnupperten die Eisbären am Ausgleich, doch trotz zwölfminütiger Überzahl wollte kein weiterer Treffer gelingen. Erst als die Eisbären mit der Herausnahme des Goalies alles auf eine Karte setzten, machte Neuwied per Empty-Net-Treffer (60.) alles klar.

Dass es trotz des 7:2-Erfolges vor Wochenfrist am Sonntag am Baden Airpark nicht einfach werden würde, war den Eisbären vor der Partie klar. Die Gäste sinnten auf Revanche und mit einem volleren Kader und mehr Trainingseinheiten, war der Spielausgang völlig offen. So entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Eisbären sich gut durch die Hügelsheimer Reihen kombinierten, dabei jedoch zu selten zum Torabschluss kamen. Die Gastgeber zeigten ihr gewohnt schnelles Konterspiel und blieben dabei jederzeit gefährlich. Trotzdem waren es die Eisbären, die in der 16. Minute durch Kawachi in Führung gingen. Doch diesmal konnten die Rhinos quasi postwenden zurück schlagen. Begünstigt durch eine doppelte Überzahl zu Beginn des Mitteldrittels  brachte Striepeke die Eisbären erneut in Front (22.). Das Spiel wurde nun deutlich ruppiger mit vielen Strafen auf beiden Seiten. Die Eisbären konnten sich jedoch schneller wieder aufs Spielen konzentrieren nach einem schnellen Durchbruch von Nikolov über außen durch Gottschalk auf 3:1 erhöhen (33.). Wie schon am Freitag konnte man in der Folge sich bietende Überzahlsituationen zunächst nicht nutzen, und musste statt dessen durch einen schnellen Konter den Anschlusstreffer hinnehmen (3:2, 38.). Doch diesmal hatten die Eisbären die Antwort schnell parat und erhöhten noch vor der Pause durch Gerber auf 4:2 (40.).

Nach der Pause kamen die Rhinos bissig und spielstark zurück. Der erneute Gegentreffer zum 4:3 (43.) die logische Konsequenz. Nikolov konnte diesem das 5:3 (47.) entgegensetzen, was die Rhinos mit dem 5:4 (48.) beantworteten. Das Nikolov in der 54. Minute erneut erfolgreich war, sollte nur kurz für Entlastung sorgen, denn im Powerplay verkürzten die Rhinos erneut (57.). Allen Offensivbemühungen zum Trotz ließen die Eisbären keinen weiteren Gegentreffer mehr zu und brachten den knappen Sieg über die Zeit.


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