Entscheidendes drittes Spiel zwischen Heilbronn und HügelsheimFinale oder Sommerpause

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Der Gewinn der Hauptrunde, die Erfahrung von vier Meistertiteln in Folge – alles spricht eigentlich für ein Weiterkommen der Eisbären, wäre da nicht die eigenartige Serie in den jüngsten Duellen der beiden Erzrivalen: In allen fünf Begegnungen der laufenden Saison war das Heimteam am Ende mit leeren Händen dagestanden. Erst hatten die Eisbären Ende Oktober mit einem 6:2-Sieg die Punkte aus Hügelsheim entführt, um dann kurz vor Weihnachten mit einer 3:4-Heimniederlage nach Verlängerung eine Negativserie von fünf Niederlagen in Folge zu starten. Zum Ende der Hauptrunde hieß der Sieger auf Hügelsheimer Eis erneut Heilbronn (6:3), bevor die Badener den Favoriten zum Playoff-Start erneut mit einem 4:3-Sieg in der Kolbenschmidt-Arena düpierten.

„Diese vermeintliche Serie interessiert uns überhaupt nicht“, wiegelt Eisbären-Trainer Sascha Bernhardt jegliche Gedanken an eine drohende Heimniederlage ab. „Wir waren im ersten Spiel nicht fokussiert genug und haben gesehen, was dann passiert ist. Im zweiten Spiel haben wir dann 60 Minuten lang hoch konzentriert agiert und haben den Gegner dominiert. Unsere Spieler sind erfahren genug, um daraus ihre Lehren zu ziehen. Jeder Einzelne will dieses Finale erreichen.“

Nur zu gerne sehen sich die Baden Rhinos in der Rolle des Außenseiters und spekulieren auf ihrer Homepage darauf, den Eisbären „in ihrem Wohnzimmer ein Schnippchen zu schlagen“.

Die Eisbären werden voraussichtlich in voller Mannschaftsstärke aufs Eis gehen können. Bereits im Spiel zwei war Leontin Kreps trotz eines Jochbeinbruchs wieder mit von der Partie, und auch bei Felix Kollmar verdichten sich die Zeichen, dass er rechtzeitig zum Spiel wieder fit wird.

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