Eisbären zu Gast in RavensburgEppelheim peilt Sieg beim Schlusslicht an

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Um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte in der Regionalliga Südwest nicht zu verlieren, zählt daher am Samstag nur ein Sieg, ist der EV Ravensburg doch punktloses Tabellenschlusslicht.

Die Puzzlestädter haben ihrerseits den Saisonauftakt komplett verschlafen. Während man sich in der letzten Saison noch über die Lobeshymnen der  Gegner ärgerte, dass die sportliche Leistung mit dem letzten Tabellenplatz nicht korrespondiere, muss man bislang diesen als völlig verdient betrachten. Zwei deutliche 0:9-Klatschen gegen die Top-Teams Bietigheim und Heilbronn sind dabei der negative Höhepunkt aus sechs sieglosen Spielen. Doch am vergangenen Wochenende lies der EVR plötzlich aufhorchen. Das Gastspiel beim Tabellenführer in Zweibrücken, bei dem Ravensburg traditionell mit Rumpfkader antrat, drohte bei der knappen 7:8-Niederlage noch zu kippen. Und genau dies sollte den Eisbären Warnung genug sein, den Gastgeber nicht zu unterschätzen. Auch wenn das sportliche Selbstverständnis eines Sieges die Marschrichtung sein muss, darf die Einstellung nicht in Richtung „Punktelieferant“ abdriften, sonst könnte sich die Rollenverteilung hierbei ganz schnell ändern.

Die Vorzeichen sehen jedoch alles andere als düster aus. Seit der Rückkehr in die Regionalliga Südwest konnte man gegen den EVR die volle Punktausbeute einfahren und mit einem Ergebnis-Schnitt von 5:2 regelmäßig überzeugen. All das zählt am Samstag jedoch nicht. Mit der ordentlichen Offensivleistung der letzten Spiele und einer deutlich konzentrierteren Defensivleistung müssen die Eisbären 60 Minuten hellwach sein, um am Ende den dritten Saisonsieg feiern zu können.

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