Eisbären vor Belastungsprobe – zwei Spiele innerhalb 24 StundenEHC Eisbären Heilbronn

Eisbären vor Belastungsprobe – zwei Spiele innerhalb 24 StundenEisbären vor Belastungsprobe – zwei Spiele innerhalb 24 Stunden
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Der EHC Freiburg 1b ist auch in diesem Jahr so etwas wie das Überraschungspaket der Liga. Mal verliert man zuhause gegen die notorisch auswärtsschwachen Zweibrücken Hornets, um dann zweistellig in Schwenningen zu gewinnen und bis zehn Sekunden vor Spielende beim Ligaprimus Hügelsheim in Führung zu liegen. Die Aufstellung der Breisgauer ergibt sich meist anhand des Spielplanes des Juniorenteams und der ersten Mannschaft, die aktuell die Tabelle der Oberliga Süd anführt. Hat das Oberliga-Team spielfrei, laufen wie am letzten Samstag in Hügelsheim die Top-Junioren Saccomani, Airich, Peleikis und Co. mit auf. Aber auch wenn die "Erste", wie nun am Freitag, in der Oberliga im Einsatz ist, ist der EHC Freiburg ein brandgefährlicher Gegner, der den Eisbären in den vergangenen Jahren schon öfter ein Bein gestellt hat.

Nachdem die Eisbären dann am Freitag gegen jeden Gegner einmal gespielt haben, beginnt am Samstag die zweite Runde bei den Mad Dogs Mannheim. Diese wurden von den Eisbären bekanntlich beim 18:0 im ersten Saisonspiel aufs Bitterste gedemütigt – eine Tatsache, die bei dem inzwischen stark verbesserten Aufsteiger starke Revanche-Gelüste aufkommen lassen dürfte. Dass diese durchaus ernst zu nehmen sind, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Nach Heimsiegen gegen Schwenningen, die Rhein-Neckar Stars und Stuttgart stehen die Mad Dogs auf Platz sechs der Regionalliga-Tabelle – vor eben diesen drei Teams. Und sollten die Siege gegen diese Gegner den Eisbären noch nicht Warnung genug sein, belegt spätestens der Blick auf die Topscorer der Liga die Gefährlichkeit der Mad Dogs. Mit Marc Lingenfelser, Maximilian Dörr und Benedikt Peters stehen gleich drei Mannheimer Spieler unter den Top Ten – noch vor Eisbären-Topscorer Leo Kreps.

Eisbären-Trainer Kai Sellers kann an diesem Wochenende erstmals seit drei Wochen wieder auf seinen Key Player Axel Hackert zurückgreifen. „Das Team ist heiß darauf, mit der Aufholjagd in der Tabelle weiterzumachen. Wir sind nach den beiden Siegen gegen Zweibrücken und Eppelheim auf einem guten Weg, um in den nächsten Wochen zu Hügelsheim und Bietigheim wieder aufzuschließen“, so der Coach.