Eisbären verpflichten Marc Bruns – Arbeitssieg gegen StuttgartEHC Eisbären Heilbronn

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Beim Blick in die Eishockey-Vita des Mannheimers wird schnell deutlich, weshalb das Interesse von Seiten der Eisbären so groß war: Dort finden sich 20 DEL-Spiele für die Mannheimer Adler (2004/05) sowie für die Heilbronner Falken 48 Zweitliga-Spiele und 34 Einsätze in der Oberliga. In den letzten Jahren führte Marc Bruns stets die interne Scorerliste der Rhein-Neckar Stars in der Regionalliga Südwest an, und auch in dieser Saison ist der 28-Jährige mit acht Toren und sechs Assists der Topscorer des Tabellenletzten.

Marc Bruns wird bei den Eisbären bereits am Sonntag beim Heimspiel gegen Bietigheim (19 Uhr) mit der Nummer 14 auflaufen.

4:3-Arbeitssieg spült die Eisbären auf Platz zwei

Mit einem 4:3 (1:0, 2:1, 1:2)-Arbeitssieg gegen die Stuttgart Rebels haben sich die Eisbären Heilbronn auf den zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Südwest verbessert.

Der Tabellensechste aus der Landeshauptstadt war der erwartet schwere Gegner und stellte von Anfang an unter Beweis, dass er auch mit einem verletzungsbedingt improvisierten Team ein heißer Playoff-Kandidat ist. Schon in den ersten Minuten entwickelte sich ein rasantes Regionalliga-Spiel zwischen zwei ausgeglichen starken Kontrahenten. Für die Heilbronner Führung sorgte in der elften Minute Manuel Weibler, der zum 1:0 vollstreckte. Dieser Treffer gab nicht nur die Richtung für das weitere Spiel vor, es sorgte auch für extreme Erleichterung beim Torschützen, der in den letzten Spielen von einem besonderen Pech beim Abschluss verfolgt worden war. Das 1:0 sollte nicht sein letzter Treffer an diesem Abend bleiben…

Als in der 28. Minute Stefan Schrimpf einen millimetergenauen Pass von Robin Platz zum 2:0 verwandelte, schienen die Gastgeber endgültig auf der Siegerstraße angekommen zu sein. Doch schlichen sich nun immer häufiger Konzentrationsschwächen ein, was Philipp Hodul in der 37. Minute zum 2:1 nutzte. Die aufkeimenden Stuttgarter Hoffnungen erstickte dann erneut Manuel Weibler, als er 33 Sekunden vor der zweiten Pause mit einem satten Schuss auf 3:1 erhöhte.

Das Schlussdrittel entwickelte sich zu einem wahren Eishockey-Krimi. In der 42. gelang den Stuttgart Rebels in Person von Philipp Hodul der erneute Anschlusstreffer. Die Eisbären hatten zwar mehr Spielanteile, scheiterten aber ein ums andere Mal am überragenden Florian Glaswinkler im Stuttgarter Tor. Auf der anderen Seite hatte Eisbären-Goalie Tobias Amon alle Hände voll zu tun, um den durchaus möglichen Ausgleich zu verhindern.

Als zwei Minuten vor dem Ende zwei Stuttgarter und ein Heilbronner Spieler auf der Strafbank saßen, setzte Rebels-Trainer Pavol Jancovic alles auf eine Karte und nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, um mit vier gegen vier Mann noch den Ausgleich zu erzwingen. Doch dieser hatte noch nicht richtig auf der Ersatzbank Platz genommen, als der Eisbären-Spieler des Abends, Manuel Weibler, die Scheibe abfing und zum 4:2 ins leere Tor traf. Wer jedoch glaubte, dass dies der sichere Sieg war, sah sich getäuscht – denn 26 Sekunden vor dem Ende schaffte Arthur Gross den erneuten Anschlusstreffer zum 4:3. Wieder nahm Jancovic seinen Keeper vom Eis, diesmal jedoch ohne einen weiteren Torerfolg. Die Eisbären schaukelten das 4:3 vollends über die Runden und zogen mit diesem Sieg in der Tabelle am SC Bietigheim vorbei auf Platz zwei der Regionalliga-Tabelle.

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