Eisbären siegen zum Rückrunden-StartEC Eppelheim

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Dabei schien es zunächst so, dass für die Jungwölfe an diesem Tag deutlich mehr zählbares zu holen wäre. Denn was in den 60 Minuten im Hinspiel nicht gelang, dauerte heute gerade einmal 36 Sekunden. Da konnte ein Freiburger ungehindert auf das ECE-Gehäuse zusteuern, doch Janis Wagner parierte zunächst. Kein Verteidiger konnte den Abpraller dannn jedoch aus der Gefahrenzone bringen und so kam es nach dem Abstauber zu diesem frühen Rückstand aus Sicht des ECE (1.). Die Eisbären zeigten sich allerdings nur wenig geschockt und spielten ansehenliches Eishockey und konnten sich zahlreiche Hochkaräter erarbeiten. Allerdings wollte der Treffer nicht fallen, statt dessen nutzten die Freiburger einen Fehler der ECE-Verteidgung konsequent aus, und erhöhten auf 2:0 (10.). Die Eisbären konnten von dieser effizienten Chancenverwertung allerdings nur träumen. Nichts deso trotz gaben sie nicht auf, kämpften weiter und erzielten durch Sawicki in der 15. Minute den ersehnten 2:1-Anschlusstreffer.

Das zweite Drittel gehörte nahezu vollständig den Eisbären. Die wenigen Offensivakzente der Gastgeber wurden frühzeitig entschärft und selbst konnte man sich zahlreiche hochkarätige Chancen erspielen. In der 23. Minute war es dann Bender, der das Spiel zum 2:2 ausglich. Es folgten Angriffswellen auf das Tor des EHC, doch das Tor schien wie vernagelt. Mehrfach war der Torhüter bereits geschlagen, der Puck tangierte die Torlinie, doch er wollte sie nicht passieren. So blieb das Spiel spannend, doch tonangebend war klar der ECE.

Die folgende Drittelpause sollte dann den Weg zum Erfolg ebnen. Interims-Stürmer Korte, der ausnahmsweise auf, statt neben dem Eis das Spielgeschehen beeinflusste, hatte seinem Team zwei Tore versprochen und dieses Versprechen wollte er halten. Nach nur 45 Sekunden wurde er mustergültig von Striepeke bedient und fälschte zur längst überfälligen Führung für die Eisbären ab. In der 50. Minute lies er dann seinen zweiten Treffer folgen und das Spiel schien sich nun zu Gunsten des ECE zu drehen. Allerdings leisteten sich die Eisbären nun, einen Gang runter zu schalten und darüber hinaus einige Strafzeiten, die den Jungwölfen nochmals Spielanteile geben sollte und einige sehr brenzlige Situationen vor dem ECE-Kasten zur Folge hatte. EHC-Coach Ritthaler nahm dies war und versuchte 3 Minuten vor dem Ende mit einer Auszeit sein Team nochmals zu motivieren. Doch bevor es zum obligatorischen „sechsten Mann“ kommen konnte, erzielte Bender mit seinem zweiten Tor das 2:5 (58.). Das Spiel war entschieden und die Eisbären brauchten die restlichen Sekunden nur noch locker runter zu spielen. Dies taten sie allerdings etwas zu entspannt, so dass dem EHC in einem Konter elf Sekunden vor dem Ende mit dem 3:5-Treffer noch etwas Ergebniskosmetik gelang.

Im Großen und Ganzen konnten die Eisbären mit dem Spiel jedoch zufrieden sein. Nach dem etwas verschlafenen Start drehten die Eisbären auf, drehten einen 2:0 -Rückstand und sind jetzt im vierten Spiel in Folge als Sieger vom Eis gegangen. Neben dem Ausflug von Coach-Korte auf das Eis feierte ein weiterer Spieler seine Premiere. Daniel Merkel vom MERC wurde für die Eisbären mit einer Förderlizenz ausgestattet, und konnte im heutigen Spiel nicht nur mit einem Assistpunkt überzeugen. 


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