Eisbären siegen auch in Stuttgart4:1 für den EC Eppelheim

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Für ordentlich Brisanz war bereits vor der Partie gesorgt. Zum einen hatten die Eisbären den Rebels am vierten Spieltag die erste Saison-Niederlage beigebracht, zum zweiten lagen beide Teams in der Tabelle punktgleich am Rand der Play-Off-Ränge, so dass beide das „Sechs-Punkte-Spiel“ für sich entscheiden wollten. Da der freitägliche Verkehr die Eisbären erst spät in Stuttgart eintreffen lies, dauerte es ein ganzes Drittel, bis man in die Partie fand. Die Gastgeber glichen sich dem unkonzentrierten Spiel netterweise an, so dass bis auf einige zufällige Chancen im ersten Drittel Magerkost geboten wurde, die das 0:0 leistungsgerecht widerspiegelte.

Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Eisbären nun besser im Spiel, was sich schnell in Druck auf das gegnerische Tor und den entsprechenden Chancen zeigte. So war das Führungstor durch Sawicki (25.) durchaus verdient. Der Treffer brachte in das Eisbären-Spiel noch mehr Sicherheit und auch das Powerplay wurde nun besser als noch im ersten Abschnitt. So konnte Verteidiger Ackermann in eben diesem die Führung auf 2:0 ausbauen (30.). Während die Eisbären auch in der Folge spielerische Akzente setzen, wartete Stuttgart auf Fehler im Spielaufbau, um in Kontern zum Erfolg zu kommen. Diese boten sich auch gelegentlich, konnten aber stets noch vor dem Torschuss gestoppt werden oder scheiterte durch den unpräzisen Sturmlauf der Gastgeber. So erlebte Janis Wagner einen recht ruhigen Abend im ECE-Tor, das er bei vereinzelten, dann aber auch teils gefährlichen Aktionen sauber hielt.

Gewarnt aus dem Hinspiel wollte man im Schlussabschnitt den Gastgebern keinen Raum geben, den Anschlusstreffer einzuleiten und setzte mehr Augenmerk auf die Defensive, was den Eisbären sehr gut gelang. Im Gegenzug spielte die Offensive weiter spielstark im gegnerischen Drittel und erarbeitete sich das 3:0 durch Sawicki (50.). Ein feines Zuspiel brachte Verteidiger Sho Kawachi kurz vor Schluss von hinter dem gegnerischen Tor an den kurzen Pfosten, an dem Gottschalk richtig stand und mit dem 4:0 (57.) den Sack endgültig zu machte. Die Rebels wollten das bis dato nicht „unverdiente“ Zu-Null jedoch nicht gefallen lassen und versuchten es in den Schlussminuten mit Gewalt. Selten der richtige Weg, heute jedoch erfolgreich, den ein Schuss von der Blauen Linie landete leicht abgefälscht direkt unter der Querlatte und führte zum Ehrentreffer (58.), der an der 1:4-Niederlage aus Stuttgarter Sicht jedoch nichts mehr ändern konnte.

Da im Parallelspiel die Baden Rhinos beim bisherigen Tabellendritten Bietigheim erfolgreich waren, zogen die Eisbären durch diesen „Dreier“ an den Steelers vorbei und haben als Tabellendritter nun etwas Luft im Kampf um die Play-offs. Doch eben diese Rhinos sind der nächste Gastgeber der Eisbären am kommenden Samstag, bei dem sie ihre Aufholjagd fortsetzen wollen und mit einem Sieg punktemäßig mit den Eisbären gleichziehen könnten.

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