Eisbären mit Last-Minute-Sieg über SchwenningenEC Eppelheim

Eisbären mit Last-Minute-Sieg über SchwenningenEisbären mit Last-Minute-Sieg über Schwenningen
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Die Fire Wings kamen mit nur zehn Feldspielern ins Icehouse. Die Quantität sollte aber über die Qualität nicht hinwegtäuschen. Denn die beiden besten Scorer des Teams hatten die Reise nach Eppelheim angetreten. Die Eisbären hingegen konnten mit drei Reihen antreten und hatten durch die neuen Trikots zusätzlich Motivation tanken können.

Nach vereinzelten Nadelstichen der Gäste in den ersten Minuten nahmen die Eisbären das Heft in die Hand. So dominierten Spiel und Gegner, allerdings ohne sich zwingende Chancen zu erspielen. Die Fire Wings hingegen konnten immer wieder zu Kontern ansetzen und Jimmy Hambrecht im Tor der Eisbären des öfteren prüfen. Doch auch im 1:1-Duell in der siebten Minute behielt unser Goalie die Oberhand. So konnte Lukas Sawicki in der neunten Minute den viel umjubelten Führungstreffer für die Eisbären erzielen. Dieser Treffer gab den Eisbären weiter Sicherheit und sorgte weiterhin für ein dominantes Auftreten der Eisbären, die es allerdings verpassten, weitere Treffer nachzulegen, so dass es mit dem knappen Vorsprung in die erste Pause ging.

Nach überstandener Unterzahl zu Beginn des zweiten Drittels knüpften die Eisbären da an, wo sie zum Ende des ersten Drittels aufgehört hatten. Doch als sie sich in der 28. Minute die nächste Unterzahl leisteten, konnten die Fire Wings zum Ausgleich kommen und die Partie schien zu kippen. Plötzlich zeigten die Fire Wings gute Kombinationen, erarbeiteten sich Chance um Chance und Hambrecht kam im Eisbären-Kasten kaum zur Ruhe, konnte diesen jedoch sauberhalten. Die Eisbären fanden kaum noch statt und hatten Glück, als es nach 40 Minuten nur 1:1 stand.

Für die letzten 20 Minuten wollten sich die Eisbären wieder auf ihr Spiel konzentrieren, was jedoch nicht so richtig gelingen wollte. Zwar konnte man den Fire Wings wieder etwas entgegen setzen, doch der Rumpfkader der Wings hatte Lunte gerochen und wollte das Spiel für sich entscheiden. Da aus dem Spiel heraus wenig auf Seiten der Eisbären gelang, musste es ein Alleingang von Striepeke sein, der nach erkämpftem Puck im eigenen Verteidigungsdrittel zum Konter ansetzte und ansatzlos zum 2:1 - Führungstreffer in der 51. Minute einnetze. Doch die Fire Wings gaben sich noch nicht geschlagen und drängten auf den Ausgleich. Als in der 58. Minute die Eisbären nur noch regelwidrig den Schwenninger Stürmer im Verteidigungdrittel stoppen konnten, nutzen die Fire Wings die folgende Überzahl um kamen 84 Sekunden vor Ende zum Ausgleichstreffer. Immerhin schienen die ersten Punkte nach dem erwarteten Penaltyschießen greifbar. Doch diesen Gedanken machte Erdmann einen Strich durch die Rechnung und machte noch in der regulären Spielzeit alles klar. Die Fire Wings protestierten zwar noch gegen die Anerkennung, wollten ein Torraumabseits erkannt haben, doch der Treffer zählte und der erste Sieg der Eisbären war gesichert.

Jetzt geht es am kommenden Sonntag zum Meister nach Heilbronn.