Eisbären-K.o. acht Sekunden vor dem EndeEC Eppelheim unterliegt den Steelers-Amateuren

(Foto: EC Eppelheim)(Foto: EC Eppelheim)
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Ein offener Schlagabtausch mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten stellte sich von Beginn an ein. Jedes Team hatte kurze Drangphasen, beste Einschussmöglichkeiten, doch bis zur ersten Pause hielten beide Goalies ihre Teams im Spiel.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts erspielten sich die Eisbären ein leichtes Übergewicht, um so überraschender der Führungstreffer der Steelers, die sich mit der üblichen Überfalltaktik eine Überzahlsituation schufen, die zum 1:0 verwertet werden konnten (29.). Doch nur kurz darauf das erste Powerplay der Eisbären, die nicht lange fackelten und durch Rausch den Ausgleichstreffer markierten (29.). Jetzt waren wieder die Eisbären am Drücker, konnten ihrerseits jedoch nicht die Führung erzielen. Gegen Drittelende wurden die Gastgeber wieder stärker und mit einem gerechten 1:1 nach 40 Minuten ging es in die zweite Pause.

In Unterzahl musste man ins Schlussdrittel starten, hatte diese fast überstanden, da kam der amtierende Meister doch noch zum erneuten Führungstreffer. Dieser beflügelte die Steelers offensichtlich, denn diese drängten nun auf die Vorentscheidung. Diesmal sollte „aus dem Nichts“ der Ausgleich der Eisbären folgen, Gottschalk tankte sich durch die Abwehr und schloss aus spitzem Winkel erfolgreich ab (49.). Doch auch dieser Ausgleich sollte nur fünf Minuten Bestand haben, ehe die offensiven Steelers erneut in Führung gehen konnten (54.). Als die Zeit knapp wurde, setzen die Eisbären auf den zusätzlichen Feldspieler, nutzen den Freiraum, da beide Mannschaften dezimiert agierten und kamen 17 Sekunden vor Schluss doch erneut zum Ausgleich. Doch dann spielte sich dramatisches ab. Mit dem nächsten Bully drückten die Steelers unkonventionell nach vorne und aus dem Gewühl heraus landete der Puck tatsächlich acht Sekunden vor dem Ende erneut im Eisbären-Gehäuse – der K.o. war perfekt.

Die Eisbären müssen nun beide ausstehenden Partien zwingend gewinnen, um zumindest den Heilbronner EC zu überholen. Doch man ist auf einen Ausrutscher eines weiteren Konkurrenten angewiesen, um die Play-off-Teilnahme am letzten Spieltag der Regionalliga Südwest doch noch perfekt machen zu können.

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