Eisbären Heilbronn siegen im Hornissen-NestHalbfinalsieg gegen den EHC Zweibrücken

Ein Blick auf die Bank der Eisbären Heilbronn. (Foto: Heilbronner EC)Ein Blick auf die Bank der Eisbären Heilbronn. (Foto: Heilbronner EC)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Viele der rund 1000 Zuschauer fragten sich vor dem Spiel nur, in welcher Höhe man die Eisbären an diesem Abend nach Hause schicken würde. Zu deutlich waren die letzten Spiele an die heimischen Hornets gegangen. Niemand hatte die siegeshungrigen Heilbronner auf dem Bildschirm. Doch die machten so weiter, wie sie die letzten Partien gespielt hatte:  diszipliniert in der Verteidigung und spielfreudig im Sturm.

Dass die Eisbären sich keineswegs verstecken wollten, zeigten sie gleich zu Beginn des Spiels. Vom Bully weg ging es in Richtung des Hornets-Tors. Den Schuss von Eisbären-Stürmer Sven Breiter konnte Steven Teucke im Zweibrückener Tor noch abwehren, doch den Nachschuss von Kevin Malez nicht und so stand nach nur 14 Sekunden schon die Eins auf der Eisbären-Seite. Die Freude über diesen Coup währte jedoch kurz. Ein am langen Pfosten frei stehender Daniel Radke erzielte den 1:1 Ausgleich (7.). In der Folge konnte sich kein Team einen Vorteil erarbeiten und so blieb es weiterhin eine interessante Partie. Durchaus erwähnenswert ist die souveräne Leistung des Schiedsrichtergespanns, die jeder Zeit eines Play-off-Spiels würdig war.

Das Mitteldrittel war dann „Eisbären Primetime“. Erst rettete zweimal das Aluminium Zweibrücken vor einem Rückstand, dann aber trafen Artem Klein (29, 30.) und Aiden Wagner (38., 39.) je zweimal.  Einziger Wermutstropfen in diesem Drittel war das Gegentor in eigener Überzahl durch den Ex-Heilbronner Claudio Schreyer (33.) zum 2:5.

Zweibrücken verkürzte in den letzten 20 Minuten durch Powerplay-Tore von  Maximilian Dörr (45.) und in doppelter Überzahl durch Daniel Radke (58.) auf 4:5. Heilbronn begann in dieser Phase zu wackeln. Wohl auch deshalb, weil man sich, den möglichen Sieg vor Augen, zu passiv verhielt. Doch trotz des Hornets-Sturmlaufs blieb die Heilbronner Defensive um den hervorragend haltenden Goalie Andrew Hare in den die letzten zwei Minuten standhaft und brachte den Sieg über die Linie.

Nun haben es die Eisbären in der Hand, beim Heimspiel am kommenden Freitag (6.3.20)die Finalteilnahme fix zu machen. Alles andere als Grund zur Leichtsinnigkeit. „ Wir müssen konzentriert und fokussiert sein. Zweibrücken muss kommen“ so Pavol Jancovic, Trainer der Heilbronner Eisbären.

Spielbeginn in der Kolbenschmidt Arena ist um 20 Uhr.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!