Eisbären feiern 6:5-Zittersieg in FreiburgEHC Eisbären Heilbronn

Eisbären feiern 6:5-Zittersieg in FreiburgEisbären feiern 6:5-Zittersieg in Freiburg
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Eisbären-Coach Kai Sellers musste kurzfristig auf einige Spieler verzichten, die die Reise ins Breisgau nicht mit antreten konnten. Dafür sprang wieder einmal Co-Trainer Sascha Bernhardt ein, der auch prompt ein Tor vorbereitete.

Die Eisbären nahmen früh das Heft in die Hand, es dauerte jedoch zehn Minuten, ehe Axel Hackert auf Zuspiel von Manuel Pfenning und Igor Filobok das 0:1 erzielte. Als Benjamin Brozicek in der 15. Minute auf 0:2 erhöhte, schien alles nach Plan zu laufen. Doch noch vor der Pause musste Goalie Anton Lukin einen Schuss von Anton Bauer zum 1:2 passieren lassen.

Ab dem zweiten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der sich auch im Ergebnis widerspiegelte. Erst erhöhte Pfenning auf 1:3 (30.), dann verkürzte Alexander Kinderknecht auf 2:3 (33.). Auch das 2:4 durch Milan Liebsch (36.) beantwortete der EHC Freiburg 1b mit dem erneuten Anschlusstreffer durch Jan Koutsky (38.) zum 3:4.

Nichts für schwache Nerven war dann das Schlussdrittel. Kurz nach Wiederbeginn gelang Jonas Falb der Ausgleich zum 4:4. Doch die Eisbären wussten es zu verhindern, dass die Breisgauer Oberwasser bekamen, und Manu Pfenning brachte sein Team in der 46. Minute erneut in Führung. Die Eisbären wollten den Sieg unbedingt vollends heim schaukeln, doch sprach der Referee in der 49. Minute eine 2 + 2 Minuten-Strafe gegen Igor Filobok aus, während der den Gastgebern der erneute Ausgleich zum 5:5 gelang (50. Kinderknecht). Das Zittern setzte sich bis zur 59. Minute fort, ehe Manuel Pfenning dann doch noch der viel umjubelte Siegtreffer zum 5:6 gelang.

„Wir haben uns das Leben heute selbst schwer gemacht“, sagte Trainer Sellers nach dem Spiel. „Vorne haben wir einige hochkarätige Chancen nicht genutzt und sind dann irgendwann nachlässig geworden. Das hätte sich fast gerächt. Wir sind froh, dass wir uns hier drei Punkte erkämpfen konnten.“