Eisbären erkämpfen Rang fünfEC Eppelheim

Eisbären erkämpfen Rang fünfEisbären erkämpfen Rang fünf
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Allerdings sah es lange nicht danach aus. Während die Eisbären nahezu in Bestbesetzung antraten, wobei Marcel König als dritter Goalie der Eisbären sein Debüt feierte, hatten die mit nur elf Feldspielern angereisten Gäste wie schon im Hinspiel den besseren Start ins Spiel. Die Aktionen der Gäste wirkten zielstrebiger und zudem schafften sie es, von der Strafbank fern zu bleiben. Im Gegenzug mussten die Eisbären zwei Mal im ersten Drittel in Unterzahl ran. Doch hier zeigte man sich defensiv sicher und lies keinen nennenswerten Chancen der Gäste zu. Doch mit Ablauf der zweiten Strafe gelang den Ravensburgern doch ein gefährlicher Schuss auf den Kasten der Eisbären, den ECE-Goalie König noch abwehren konnte, den Abpraller erwischte allerdings der Gegner zuerst und schob zum 0:1 ein (13.). Dieser Gegentreffer schien die Eisbären aufgeweckt zu haben. Mehr und mehr nahmen die das Heft des Handelns in die Hand zeigten gute Spielkombinationen im Spielaufbau, zeigten sich im Torabschluss allerdings nicht zielstrebig genug, oder fanden in EVR-Goalie Buchholz ihren Meister, so dass es mit dem knappen und nicht unverdienten 0:1 Rückstand in die Pause ging.

Nach der Pause führten die Eisbären ihr Angriffsspiel weiter fort und wurden früh belohnt. Gottschalk konnte sich gegen zwei Verteidiger durchsetzen und zum 1:1-Ausgleich einnetzen (26.). Die Eisbären machten weiter Druck und wollten den nächsten Treffer setzen. Doch wie schon im ersten Drittel fehlte zumeist die Genauigkeit und Konsequenz, so dass sich die optische Überlegenheit nicht in zählbares umsetzen. Stattdessen gelang es den Gästen erneut in Führung zu gehen. Bei einem Konter konnte der ECE-Verteidiger den Stürmer nicht stoppen, der überlegt am Goalie vorbei zum 1:2 verwandelte (35.). Dieser Spielstand hatte auch bis zur zweiten Pause Bestand.

Und das letzte Drittel gehörte dann nur noch den Eisbären. Ob die Gäste versuchten, den knappen Vorsprung über die Zeit bringen zu wollen oder ob man dem hohem Tempo der ersten beiden Drittel Tribut zollen mussten, bleibt Spekulation. Jedenfalls spielten die Eisbären weiter gut offensiv, doch spielten sich zunächst weiterhin an der Gästeabwehr fest. Der Knoten platze dann in der 50. Minute. Während das Spiel durch einige Fouls etwas unübersichtlich wurde, behielt Freudenberg den Überblick und glich für die Eisbären aus. Nur 90 Sekunden später war es ECE-Neuzugang Merkel, der die Eisbären erstmals in Führung brachte (52., 3:2). Der EV Ravensburg sah seine Felle davon schwimmen und zog die Auszeit, die allerdings wenig einbrachte. Zwar spielten die Gäste im Anschluss mehrfach in Überzahl, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. Die Eisbären machten es auf der anderen Seite besser und Freudenberg erhöhte 3 Minuten vor Schluss auf 4:2 (57.). Die Entscheidung? Sollte man meinen. Doch statt dessen brachten sich die Eisbären nochmals in Bedrängnis, als man sich erneut in Unterzahl beweisen musste. Mit der Herausnahme des Goalies versuchte Ravensburg nochmal alles, bei 6 gegen 3 den Anschluss herzustellen. Doch die Defensive der Eisbären hielt und 10 Sekunden vor Schluss stellte Erdmann mit seinem Empty-Net-Treffer zum 5:2-Endstand.

Mit dem nun vierten Sieg in Folge springen die Eisbären auf Platz fünf. Allerdings gilt es nun, sich nicht auf den Erfolgen aus zu ruhen, denn in den restlichen drei Spielen des Jahres kommen mit dem Tabelleführer (EHC Heilbronn), dem Dritten (Bietigheim) und den wiedererstarkten Baden Rhinos harte Brocken auf die Eisbären zu.


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