Eisbären Eppelheim zweimal gegen NachbarnMittelfeld-Trio der Regionalliga Südwest

(Foto: EC Eppelheim)(Foto: EC Eppelheim)
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Mit den Namensvettern aus Heilbronn steht den Eisbären ein undurchsichtiger Gegner vor der Brust. Im Sommer wurde der Verein in den Heilbronner EC überführt und hat mit Heiko Vogler einen starken Trainer erhalten, der die Mannschaft wieder in die Meisterschaftsregionen führen sollte. Nach sieben Spieltagen ist bei dieser Mission allerdings Ernüchterung eingekehrt, nachdem man mit nur drei Siegen auf Rang fünf der Tabelle steht. Dass Neu-Trainer Vogler die Bank schnell gegen das Eis eintauschen musste, um seinem Team aktiv Stabilität zu verleihen, zeigt die Brisanz der sportlich fehlenden Erfolge. Doch zuletzt scheint ein Kniff des Trainers Erfolg zu haben. Aus dem DNL3-Team wurde Goalie Frantisek Gistr in den Regionalliga-Kader berufen und prompt konnten vier von sechs Punkten auf der Habenseite verbucht werden. Ob der Aufwärtstrend auch gegen die Icehouse-Bären Bestand haben wird, zeigt sich am Freitag ab 20 Uhr in der Kolbenschmidt-Arena.

Einen Aufwärtstrend können auch die Gäste am Sonntag vorweisen. Nach vier Niederlagen zum Saison-Auftakt, den man im Sommer mit zahlreichen Maßnahmen im Bereich des Kaders, aber auch des Vereines umgesetzt hatte, kam am vergangenen Wochenende auch der Erfolg auf die Waldau zurück. Nach dem unerwarteten Erfolg gegen die Zweibrücker Hornets folgte tags darauf ein Auswärtssieg in Freiburg, der die Landeshauptstädter in der Tabelle punktgleich vor die Eisbären spülte. So ist zwar der große Druck nach Erfolg etwas aus dem Team genommen, doch mit ordentlich Kampfgeist, diesen Trend fortzusetzen, werden die Eisbären eine hungrige Rebellentruppe im Icehouse begrüßen können.

Sowohl gegen Heilbronn, die man in der abgelaufenen Spielzeit aus den Halbfinals werfen konnte, als auch Stuttgart, die seit Januar 2016 auf einen Sieg in Eppelheim warten, ist der Trend auf Seiten des ECE. Allerdings stehen beide Teams derzeit knapp vor den Eisbären, so dass Siege fast schon Pflicht sind, will man den Anschluss an die oberen Tabellenregion nicht frühzeitig aus den Augen verlieren.

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