Eisbären Eppelheim unterliegen knapp1:2 gegen den SC Bietigheim

(Foto: EC Eppelheim)(Foto: EC Eppelheim)
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Viel vorgenommen hatten sich die Eisbären beim dritten Duell mit dem Meister aus Bietigheim. Und durchaus lieferte man sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem man verdient bereits in der dritten Minute durch Gottschalk in Führung ging. In der Folge hatte man mehrfach die Chance nachzulegen. Den Puck zum vermeintlichen 2:0 hatte die Mehrheit der Protagonisten im Tor gesehen, da dies jedoch nicht auf den Schiedsrichter zutraf, musste man weiter zittern. Da auch die Gastgeber durchaus zu Chancen kamen, war die knappe Führung zur ersten Pause dann leistungsgerecht.

Zu Beginn des zweiten Drittels machten die Steelers dann erstmals richtig Druck, doch die Eisbären-Defensive hielt dem Sturmlauf stand. Doch plötzlich sahen sich die Eisbären doppelt dezimiert, was angesichts der bislang großzügig ausgelegten Toleranz eine harte Entscheidung war. Die Offensive der Steelers nutze dies und kam so zum Ausgleich (29.), der auf Grund des Chancenplus zu Beginn des Drittels jedoch verdient war. In der Folge kamen die Eisbären wieder besser ins Spiel, verpassten aber wieder ein ums andere Mal den Torerfolg.

Den besseren Start ins Schlussdrittel hatten vermeintlich die Eisbären, die früh in Überzahl agierten, hieraus jedoch wiederrum kein Kapital schlagen konnten. Da man jedoch auch in Unterzahl sicher agierte, ließ sich erahnen, dass der nächste Treffer bereits die Entscheidung bringen könnte. Die Steelers erhöhten nach und nach die Schlagzahl, wodurch sich Jeromy Semtner ein ums andere Mal auszeichnen konnte und auch die Offensive zu besten Chancen kam, dabei jedoch auch am SCB-Goalie oder der eigenen Präzision scheiterten. Erneut kamen die Eisbären in der Schlussphase in doppelte Unterzahl, überstanden diese jedoch zunächst schadlos, doch in einfacher Überzahl schlug der Meister dann doch noch zu und ging erstmals 61 Sekunden vor dem Ende in Führung. Die Eisbären warfen in der Folge nochmal alles nach vorne, doch am Ende sicherte die Schlusssirene den Gastgebern den knappen Sieg.