Eisbären Eppelheim müssen in VerlängerungDrittes Spiel gegen Zweibrücken nötig

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Das Spiel wies von Beginn an viele Parallelen zum ersten Spiel der Serie auf. Nach einer frühen Strafe gegen die Gäste konnte Sho Kawachi die Überzahl nach nur sieben Sekunden zur 1:0-Führung der Eisbären nutzen (4.). In der Folge bekamen die rund 650 Zuschauer im gut gefüllten Icehouse schnelles und hochklassiges Eishockey geboten, in dem sich beide Teams zahlreiche Chancen erspielten. Die besten Chancen hatten dabei zunächst die Eisbären, doch bei zwei Alleingängen blieb der EHC-Goalie Sieger. Dies sollte sich rächen, denn die Gäste schafften in der 13. Minute den Ausgleich. Obwohl beide Teams genug Chancen hatten, in der Folge in Führung zu gehen, endete das erste Drittel mit dem Remis.

Zu Beginn des Mittelabschnittes wurden die Eisbären schnell von den Hornets unter Druck gesetzt, konnten aber die teils gefährlichen Abschlüsse allesamt entschärfen. Bei einem Entlastungsangriff konnte sich Lukas Sawicki durch die gegnerische Abwehr tanken und erfolgreich zum 2:1 abschließen (26.). Die Hornets antworteten mit schnellem Offensiv-Eishockey, jedoch ohne die letzte Konsequenz. Erst eine Überzahlsituation der Gäste brachte diese zurück ins Spiel (34.), ehe mit dem Doppelschlag erstmal der EHC Zweibrücken in Führung ging (37.). Doch wie schon im Hinspiel folgte kurz darauf eine Spieldauer-Strafe gegen die Gäste, die den Eisbären die Chance zum Ausgleich bringen sollte. Doch Zweibrücken verteidigte das eigene Drittel konsequent, so dass die Eisbären keine Powerplay-Gefährlichkeit entwickeln konnten. Als man sich kurz vor Drittelende dann einen Wechselfehler erlaubte, war das Überzahlspiel dahin und es ging dem knappen Rückstand in die zweite Pause.

Man merkte den Eisbären im Schlussdrittel an, dass sie an den Ausgleichstreffer glaubten, doch Zweibrücken wollte mit aller Macht die Führung verteidigen und somit den Serienausgleich erzielen. Erneut sollte den Eisbären die aggressive Spielweise der Gäste entgegenkommen, die nach einem versuchten Stockendenstoßes eine vierminütige Unterzahl überstehen mussten. Da auch dieses Powerplay ohne nennenswerte Chance der Eisbären verpuffte, schienen die Eisbären langsam zu resignieren, während die Hornets ihre Chance gekommen sahen, den Sieg über die Zeit zu bringen. Die nun zu offensiv agierenden Eisbären leisteten sich so Lücken in der Defensive, die der EHC danken annahm. Ein Doppelschlag (49., 51.) stellte die Vorentscheidung dar, der Schlusspunkt zum 2:6 (60.) somit nur noch eine Randnotiz.

Am kommenden Sonntag fällt die Entscheidung im dritten Spiel.

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