Eisbären Eppelheim lösen PflichtaufgabeECE schlägt Ravensburg

Eisbären Eppelheim lösen PflichtaufgabeEisbären Eppelheim lösen Pflichtaufgabe
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Wie in den vergangenen Spielen, benötigten die Eisbären ein ganzes Drittel, um in die Partie zu finden. Zwar war man auch im ersten Abschnitt mit 15:7 Schüssen die spielbestimmende Mannschaft, zeigte allerdings nicht das gewohnt passsichere Spiel und die die Torabschlüsse waren zu unpräzise, so dass der bis dato sichere EVR-Schlussmann keine Treffer zulassen musste. Auf der Gegenseite überzeugte Ravensburg zwar durch schnelle Gegenstöße, lies aber im Abschluss ebenfalls meist die nötige Durchsetzungskraft vermissen. Bei einem dieser kam Heckenberger auf der linken  Seite zum Schuss und stellte nicht ganz unverdient auf 0:1 (10.) aus Sicht des ECE.

Die Eisbären fanden zu Beginn des Mitteldrittels schnell die passende Antwort. Als gerade die erste Überzahlsituation für die Eisbären abgelaufen war, bekam Gottschalk genug Platz, den 1:1 – Ausgleich zu markieren (21.). In der Folge verbesserte sich das Spiel des ECE, ohne jedoch die nötige Durchschlagskraft zu entfalten. So konnte man sich zwar vermehrt Spielanteile sichern, lies dem Gegner jedoch weiterhin Platz für Konter. Erneut war es eine Powerplay-Situation, die die Eisbären wieder mehr Druck ausüben lies, der sich jedoch erst nach Ablauf dieser auszahlen sollte und durch Ackermann zum 2:1-Führungstreffer (35.) führte. Der Bann war nun gebrochen. Die Eisbären wurden durch die Führung passsicherer und zielstrebiger, die Abschlüsse gefährlicher. In einem schnellen Gegenstoß war es Sho Kawachi vorbehalten, von der blauen Linie präzise zum 3:1 abzuschließen (38.).

Im letzten Drittel hatten die Gastgeber nicht mehr viel entgegen zu setzen. Während Janis Wagner im ECE-Kasten ein ruhiges Schlussdrittel erlebte, drehte die Offensive mächtig auf. Schnell konnte man durch schöne Kombinationen in beste Schussgelegenheiten kommen, die zunächst Sawicki (42.), dann Tim Brenner (43.) zum Ausbau der Führung auf 5:1 nutzten. Weitere Treffer sollten zunächst nicht gelingen, da sich die Eisbären nun zum Teil im Kombinationsspiel verstrickten, statt den direkten Torabschluss zu suchen. Ein Doppelschlag durch Striepeke (52.) sollte den Eisbären dann aber doch noch zur überaus verdienten Sechs-Tore-Führung gelingen. Der EVR reagierte mit einer Auszeit, um schlimmeres zu verhindern und auch der ECE-Coach Thomas Korte ermahnte sein Team, das Spiel nun sauber über die Zeit zu bringen. So legte man vermehrt Augenmerk auf die Defensive und brachte den 7:1-Erfolg ins Ziel.

Auch wenn man im ersten Drittel erneut Anlaufschwierigkeiten hatte, konnte man die beiden verbleibenden Drittel souverän bestreiten. Da sich die beiden führenden Teams der Fair-Play-Tabelle nur zu wenigen Strafen (6:4 Strafen) hinreißen ließen, konnten die Eisbären ihre Dominanz im 5-gegen-5- Spiel demonstrieren und durch diesen Erfolg die erste Halbrunde auf dem fünften Tabellenplatz  abschließen.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!