Eisbären Eppelheim halten Rhinos in Schach7:1 gegen Hügelsheim

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Nach der schmerzhaften Derby-Niederlage wollten die Eisbären eine Reaktion zeigen. Dies gelang mit der wohl besten Saisonleistung im ersten Drittel. Bereits nach 31 Sekunden brachte Striepeke die Eisbären in Front, Korte (4.) erhöhte kurz darauf zum 2:0. Die kalte Dusche mussten die Gäste erstmal verdauen, konnten den offensiv und defensiv hervorragend agierenden Eisbären jedoch wenig entgegen setzen. So waren die ECE-Tore durch Semlow (14.) und Pister (19.) die verdiente Konsequenz zur klaren und ebenso verdienten 4:0-Pausenführung, nachdem man den Rhinos nahezu keine echte Torchance eingeräumt hatte.

Dass die mit Ambitionen auf den Tabellenplatz der Eisbären angereisten Rhinos nach dieser Leistung im zweiten Durchgang eine Reaktion zeigen würden, war zu erwarten und tatsächlich konnten die Rhinos früh (22.) etwas glücklich verkürzen. Der Treffer gab den Rhinos Aufwind, so dass nun eine kleine Druckphase der Gäste auf die Eisbären-Defensive zurollte. Doch Janis Wagner bewies sich wieder mal als starker Rückhalt und konnte einige wichtige Paraden zeigen, um die drohende Aufholjagd zu unterbinden. Die Eisbären lösten sich dann langsam und kamen ihrerseits wieder zu Chancen. Mitte des Drittels spielte man sich so in der Rhinos-Zone fest und wurde mit dem Treffer durch White (32.) belohnt. Als man kurz darauf aus einer weiteren Überzahl kein Kapital schlagen konnte, klappte es bei gleicher Stärke besser, Breier (37.) erhöhte auf den Pausenstand von 6:1.

Im letzten Drittel sollte die Devise klar auf Defensive lauten, wollte man die Gäste bei diesem klaren Vorsprung nicht wieder zurück ins Spiel kommen lassen. So hielt man die Rhinos recht gut vom eigenen Tor fern und konnte seinerseits durch eigene Angriffe weiter Druck auf das Rhinos Tor machen. Korte (51.) belohnte den ECE mit seinem zweiten Treffer, während die Rhinos im letzten Abschnitt nur mit Strafzeiten zählbares erreichten, was die Eisbären jedoch am heutigen Abend nicht zu nutzen wussten.

Mit einer taktischen Top-Leistung konnte man somit den direkten Verfolger auf Distanz halten, was vor allem auch an der guten Disziplin der Eisbären lag, die lediglich eine Strafzeit auf Grund eines Wechselfehlers überstehen mussten. Einziges Manko dürfte die mangelnde Powerplay-Verwertung gewesen sein, die trotz fünf Versuchen keinen Treffer einbrachte, was jedoch bei der Spielstärke im Übrigen vernachlässigbar ist. An diese Leistung müssen die Eisbären beim nächsten Spiel anknüpfen, wenn man beim Tabellendritten in Ravensburg zu Gast sein wird.

Nicht mehr dabei sein wird dann Michael Dorfner. Wie vereinbart, wechselt der Stürmer auf Grund seines anstehenden Praxisteils im Rahmen des Dualen Studiums in Bayern zum ESC Vilshofen, wird jedoch in der kommenden Spielzeit wieder zu den Eisbären zurückkehren.

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