Eisbären Eppelheim feiern Derby-Sieg6:2 gegen Mad Dogs Mannheim

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Entgegen des ersten Derbys zeigten die Eisbären von Beginn an eine couragierte und fokussierte Leistung. Etwas glücklich, aber verdient der frühe Führungstreffer des Ex-Mad-Dogs Smallchild bereits nach 49 Sekunden. Nach zwei unnötigen Strafzeiten musste der ECE jedoch in doppelter Unterzahl ran, was den Mad Dogs die Chance gab, Rückkehrer Janis Wagner zum ersten Mal zu überwinden (1:1, 9.). Kein Rückschlag für die Eisbären, die weiter konzentriert zu Werke gingen und durch Leon Rausch schnell erneut wieder in Führung gingen (11.). Im weiteren Spielverlauf kamen beide Teams zu Chancen, wobei die Eisbären die zwingenderen Torchancen und größeren Spielanteile auf sich verbuchen konnten. Somit nicht unverdient, dass ein Doppelschlag durch Rausch und Wagner (19./20.) den ECE auf 4:1 davon ziehen ließ.

Zum zweiten Drittel wechselten die Mad Dogs den unglücklich agierenden Goalie, was sich zunächst als gute Entscheidung darstellen sollte, denn die ersten Versuche entschärfte der neue Schlussmann souverän. In der Folge verlagerte sich das Spielgeschehen jedoch zunehmend in die neutrale Zone, beide Teams neutralisierten sich, da um jeden cm Eis gekämpft wurde, was ein geordnetes Zusammenspiel verhinderte, so dass klare Torchancen Mangelware waren. Folgerichtig ging es torlos in die zweite Pause.

Für das Schlussdrittel galt die Devise, die Mannheimer nicht zurück ins Spiel kommen zu lassen, was den Eisbären auch über weite Strecken gelang. Mit dem zweiten Treffer durch Smallchild zum 5:1 (50.) war spätestens die Vorentscheidung gefallen. Doch mit dem klaren Zwischenstand versuchte man im generischen Drittel zu eigensinnig zu agieren, ein Scheibenverlust leitete einen guten Konter ein, der mit dem 5:2 (52.) bestraft wurde. Als die Mannheimer selbiges nochmals versuchten, wobei diesmal der Torschuss noch verhindert werden konnte, wurden die Eisbären wieder wach, spielten nun konzentrierter und belohnten sich mit einem schön kombinierten Treffer durch Rausch (58.) zum 6:2-Endstand.

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