Eisbären Eppelheim erleiden Rückschlag3:4-Niederlage gegen Stuttgart

(Foto: Marc Jüngling/EC Eppelheim)(Foto: Marc Jüngling/EC Eppelheim)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Eisbären hätten ein Gewinner des Spieltages werden können, bei einem Sieg auf Platz drei vorrücken können. Trotz einiger Ausfälle kamen die Eisbären auch gut in die Partie und gingen folgerichtig durch Haas (6.) früh in Führung. Als Kapitän Semlow in der zehnten Minute auf die Reise geschickt wurde und das 2:0 markierte, schien das Spiel auch in die richtigen Bahnen gelenkt zu sein. Doch in der Folge deutete sich an, dass die Rebels, die zwei Tage zuvor bereits den EV Ravensburg besiegten, auch im Icehouse nicht nur Punktelieferant sein wollen. Ein ums andere Mal musste Marcel Kappes in höchster Not klären, um den Vorsprung nicht schmelzen zu lassen. Da jedoch auch die Eisbären offensiv einiges liegen ließen, ging die 2:0-Pausenführung durchaus in Ordnung.

Im zweiten Abschnitt machten die Rebels weiter Druck auf die Eisbären und kamen nun verdient zum Anschlusstreffer (23.). Die Eisbären fanden kein Mittel, die kompakt auftretenden Schwaben ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Doch wie aus dem Nichts dann der nächste Treffer der Eisbären durch Dech (33.), der den Eisbären hätte Sicherheit bringen können. Doch erneut belohnten sich die Rebels für ihren Einsatz, und kamen vier Minuten vor der Pause zum erneuten Anschlusstreffer. Die Eisbären verpassten es in der Folge, in einer doppelten Überzahl nachzulegen, so dass es mit dem knappen Vorsprung in die zweite Pause ging.

Angesichts des Spielverlaufes nur allzu verständlich, setze der Außenseiter im Schlussabschnitt alles auf Sieg, da die Eisbären sich in den ersten Dritteln nicht als unschlagbar gezeigt haben. Der frühe Ausgleich (43.) war die logische Konsequenz. Die Eisbären konnten den Rebels nun kaum noch etwas entgegensetzen. Das offensive Anrennen der Rebels zeigte Wirkung, die Eisbären konnten keinen geregelten Spielaufbau mehr praktizieren. Die Rebels kamen so zum verdienten Führungstreffer (52.) und die Partie war gedreht. Nach einer Auszeit keimte plötzlich neue Hoffnung auf, die Eisbären nun wieder bissiger und mit einigen Chancen. Doch eine unnötige Strafzeit machte alle Hoffnungen zu Nichte. In Unterzahl konnte man sich zwar schadlos halten, doch der erneute Ausgleich sollte so nicht mehr gelingen.

Den Eisbären bleibt trotz der verdienten Niederlage nur Rang fünf, doch mit einem Spiel weniger als die Konkurrenz noch Hoffnung, sich wieder in die Spitzengruppe zu spielen. Dafür muss am kommenden Wochenende aber zwingend ein Doppelerfolg gelingen. Hierbei empfängt man am Sonntag zum letzten Hauptrunden-Heimspiel das Schlusslicht aus Freiburg, tags zuvor gastiert man zum Derby beim Vorletzten Mannheim.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!