Eindeutiger Hornets-Sieg in SchwenningenEHC Zweibrücken

Eindeutiger Hornets-Sieg in SchwenningenEindeutiger Hornets-Sieg in Schwenningen
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Die Ansage war vor dem Spiel klar, es sollten drei Punkte eingefahren werden, um den zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Südwest zu festigen. Die Rosenstädter reisten mit 17 Feldspielern nach Schwenningen, mussten aber auf Kapitän Robin Lehmann, Radovan Pastorek und Michael Neumann verzichten.

Die rund 30 Zuschauer, von denen die Hälfte aus Zweibrücken kam, sahen einen guten Start der Hornets. Bereits nach zwei Minuten traf Marc Lingenfelser im Powerplay und brachte die Rosenstädter im Führung. In der 13. Minute konnte auch die zweite Überzahlsituation eiskalt genutzt werden und wiederum war es Marc Lingenfelser. Zwei Zeigerumdrehungen weiter ließ Lukas Srnka alle Gegner stehen und düpierte den Torhüter mit einem sehenswerten Bauerntrick. Vier Minuten vor dem Ende des ersten Drittels nutzte Benjamin Payne das dritte Powerplay und erhöhte zum 0:4-Pausenstand.

Im zweiten Drittel konnte Schwenningen bereits nach 29 Sekunden den Anschlusstreffer erzielen, der aber postwendend von Marc Lingenfelser egalisiert wurde. „Der Hauptschiedsrichter ließ leider viel zuviel durchgehen und begünstigte somit das Geschehen“, schildern die Hornets die nächsten Szenen. Als Beispiel ist hier zu nennen, dass ein Spieler Ben Payne rüde gefoult hat, er sich dadurch am Knie verletzte und sich zu einem Revanchefoul hinreißen ließ. Dadurch dass beide Aktionen nicht geahndet wurden, lief der Spieler hinter Ben her und streckte ihn nieder. Dafür hätte es eine klare Matchstrafe geben müssen. Die gab es aber eine Minute später. Durch die entstandene Unruhe legte sich ein Schwenninger mit dem Schiedsrichter an. Dafür gab es dann die große Strafe. Im Powerplay fiel auch direkt das 1:6 durch Ben Payne. Danach fiel noch ein weiteres sauberes Tor der Hornets, das die Schiedsrichter bezeichnenderweise auch nicht gesehen haben. So ging es dann auch in die zweite Pause.

Im Abschlussdrittel hielten sich die Zweibrücker an die Marschroute, sich nicht provozieren zu lassen und sich auf das Spielerische zu konzentrieren. Die Tore in diesem Drittel erzielten zweimal Lukas Srnka, Maximilian Dörr und Ralf Wolf, der es dann zweistellig machte, bei einem Schwenninger Gegentreffer. Unschöner Höhepunkt war dann eine Aktion, 43 Sekunden vor dem Spielende beim Stande von 2:10. Maximilian Dörr lief mit dem Puck ins Drittel und war mit dem Gesicht zur Bande. Diese Gelegenheit nutzte ein Spieler der Fire Wings und checkte Maximilian von hinten in die Bande, dabei verdrehte sich der Zweibrücker das Knie und wird voraussichtlich länger ausfallen. Für diese unrühmliche Aktion gab es noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Maximilian Dörr war nach den Spiel absolut sprachlos und konnte nicht nachvollziehen, welchen Sinn so etwas habe, denn schließlich müssen die Leute doch am nächsten Tag wieder zur Arbeit gehen.

EHC-Coach Richard Drewniak war nach dem Spiel glücklich mit dem Ergebnis, aber noch sehr aufgebracht wegen der unnötig harten Spielweise des Gegners: „Ich hoffe natürlich, dass Ben und Max schnell wieder fit werden. Die Spielweise des Gegners kommentiere ich besser nicht und hoffe, dass wir gegen die Truppe nicht in den Play-offs kommen.“

Am kommenden Sonntag spielen die Hornets zu Hause gegen die starken Hügelsheimer, die sich gefangen haben und nun den vierten Tabellenplatz wieder fest im Blick haben.


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