Eigengewächs Marius Lorenz führt Bisons zum SiegYoungster trifft dreimal für Pforzheim

Eigengewächs Marius Lorenz führt Bisons zum SiegEigengewächs Marius Lorenz führt Bisons zum Sieg
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90 Sekunden waren erst gespielt, als die Bisons zum ersten Mal jubeln konnten. Nach Vorlage von Benjamin Frick erzielte Axel Hipp die 1:0-Führung. Kurz danach verlor Achim Reiser die Scheibe im eigenen Drittel, doch die Gäste konnten diese Chance nicht nutzen. In der fünften Minute wollten die Hornets aus Zweibrücken den Puck aus dem eigenen Drittel befördern, doch der Schiedsrichter stand dem im Wege und so bekamen die Bisons durch Benjamin Frick die nächste Möglichkeit, Thomas Hartfelder im Kasten der Pfälzer hatte keine Probleme. Besser machte es Axel Hipp, der bei angezeigter Strafe gegen Zweibrücken die Scheibe zum 2:0 ins Tor stocherte (8.). Die erste nennenswerte Chance der Gäste vereitelte Klaus Graefe im Kasten der Bisons (9.). Die Bisons konterten nach Lehrbuch, Marius Lorenz spielte auf den mitgelaufenen Jan Knaub, der aus Tor schoss. Hartfelder ließ die Scheibe abprallen und Lorenz hatte keine Mühe das 3:0 zu erzielen (10.). Fünf Minuten später setzte sich Zweibrücken im Angriffsdrittel fest und kam durch Lucas Rekem zum 1:3. Nur 23 Sekunden später stellte Vladimir Viller mit dem 4:1 den Drei-Tore-Abstand wieder her. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.

Gleich nach Wiederbeginn kamen die Gäste zu einer Möglichkeit, Klaus Graefe gefiel das Nachstochern nicht und kassierte eine kleine Strafe. Die Hornets konnten allerdings kein Kapital daraus schlagen. Als die Unparteiischen auf beiden Seiten je einen Spieler auf die Strafbank setzten, gab es mehr Platz. Diesen nutzten die Bisons bei einem Konter durch Marius Lorenz, der eine Vorlage von Jan Knaub zum 5:1 in die Maschen setzte (28.). Sechs Minuten später traf Jozef Rekem zum 2:5. Kurz vor dem Ende hatte Vladimir Viller die Chance in Unterzahl, doch er scheiterte am Goalie der Hornets. Der Schlusspunkt im zweiten Spielabschnitt war Bisons-Eigengewächs Marius Lorenz vorbehalten, er versenkte die Scheibe fünf Sekunden vor der Sirene mit seinem dritten Tor zum 6:2 im gegnerischen Tor.

Im letzten Drittel rutschte Bisons-Goalie die Scheibe unglücklich ins Tor, so dass Jozef Rekem auf 3:6 aus Sicht der Gäste stellen konnte (43.). Eine Minute später schloss Jan Knaub einen schönen Spielzug ab, doch die Scheibe blieb in den Schonern von Gästegoalie Thomas Hartfelder hängen. Vier Minuten später hatte Zweibrücken die Chance im Powerplay, doch Klaus Graefe verhinderte den Einschlag und parierte den Schuss von Jozef Rekem mit dem Stock. Als Benjamin Frick direkt von der Strafbank kommend die Scheibe aufnahm und direkt aufs Tor zog, behielt er die Übersicht und bediente Marius Lorenz, doch ein Zweibrücker Schläger verhinderte einen weiteren Treffer für die Bisons. Zehn Minuten vor dem Ende setzte sich Jozef Rekem über die komplette Eisfläche durch und beförderte die schwarze Hartgummischeibe zum 4:6 in den Kasten. Zwei Minuten später rettete Graefe den Vorsprung der Bisons. Nur eine Minute später stand Tim Amend völlig frei vor Klaus Graefe, mit einer Glanzparade verhinderte er den Anschlusstreffer. Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff bekamen die Hornets die Chance in Überzahl, sie spielten konzentriert und kamen auch zu Abschlüssen. Ein Wechselfehler beendete dieses Überzahlspiel abrupt. Im daraus folgenden Powerplay für die Bisons hatte Marius Lorenz wieder eine gute Möglichkeit, doch Hartfelder parierte glänzend. Knapp zwei Minuten vor Schluss bekamen die Gäste eine weitere Strafzeit aufgebrummt und die Bisons nutzen die doppelte Überzahl durch Sergej Wittmann zum 7:4-Endstand (58.) Kurz nach dem Tor gab es noch eine kleine Auseinandersetzung zwischen beide Mannschaften, so dass sich auf beiden Seiten die Türen zur Kühlbox öffneten. Entscheidendes sollte aber nicht mehr passieren.

Am kommenden Sonntag müssen die Bisons zu den bislang punktlosen Mad Dogs Mannheim 1b. Das nächste Heimspiel steht erst in drei Wochen an. Dann empfangen die Bisons am Sonntag, 4. März, um 18:30 Uhr den Stuttgarter EC 1b in der St.-Maur-Halle.

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