EHC Zweibrücken trifft zum Abschluss auf EppelheimPlatz fünf steht für die Hornets fest

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Vor diesem Wochenende hatte das Team um Coach Richard Drewniak sogar noch Chancen, den zweiten Platz in der Tabelle zu erreichen. Voraussetzung dafür, wäre ein Sieg in der gestrigen Partie gegen die Eisbären Heilbronn gewesen. Zehn Minuten vor Ende gingen die Heilbronner Eisbären durch Moritz Hauß mit 5:2 in Führung und sahen wie der sichere Sieger aus. Doch ein Doppelschlag von Import-Spieler Colin McIntosh auf Seiten der Eppelheimer machte das Spiel noch mal spannend. Ein Ausgleich gelang jedoch nicht mehr und Heilbronn gewann diese Partie mit 5:4.

Durch diesen Sieg haben die Heilbronner Eisbären noch Chancen auf Platz eins der Tabelle. Sollte Bietigheim in Schwenningen verlieren, Heilbronn am Sonntag die Baden Rhinos schlagen, winkt der Platz an der Tabellenspitze. Aus sportlicher Sicht hat die Begegnung vom Sonntag also keine Relevanz mehr für die Endplatzierung in der Tabelle. Der EC Eppelheim wird die Vorrunde auf dem dritten und der EHC Zweibrücken auf dem fünften Tabellenplatz beenden.

Trotzdem wird diese Partie mit Spannung erwartet. Steht doch bei den Eisbären der Zweibrücker Richard Drewniak hinter der Bande. Somit kann man den Vergleich beider Teams schon als Prestigeduell bezeichnen. 

Am Sonntag kommt es zum dritten Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison. Bei der Begegnung in Zweibrücken führten die Hornets nach dem zweiten Drittel mit 4:2, mussten sich aber am Ende mit 5:7 geschlagen geben. Das Rückspiel in Eppelheim war eine klare Angelegenheit für die Hausherren. Nach 52 Spielminuten führten die Eisbären bereits mit 8:2, ehe die Hornets in den letzten Minuten noch zu zwei weiteren Treffern kamen und  Ergebniskosmetik betreiben konnten. Somit endete das Spiel im Dezember mit 8:4. Zudem verhängten die Unparteiischen 96 Strafminuten gegen beide Teams.

„In den vergangenen Spielen haben wir gegen Eppelheim nicht gut ausgesehen, zu viele Gegentore und Strafzeiten kassiert. Das muss definitiv besser werden. Wir wollen uns mit einer guten und kämpferischen Leistung von unserem fantastischen Publikum verabschieden“, sagt EHC-Trainer Tomas Vodicka.

Für Eisbären-Trainer Richard Drewniak liegen die Prioritäten anders: „Keine Verletzungen und Sperren – das ist Prio eins. Zudem sollen vorrangig die Spieler Spielpraxis erhalten, die in dieser Saison zu kurz gekommen sind. Wir fahren dennoch nicht mit einer B-Mannschaft nach Zweibrücken, um die Punkte abzuliefern, sondern wollen hier etwas Zählbares mitnehmen.

Im Vergleich zum Heilbronn-Spiel hat sich die Spielersituation bei den Hornets etwas entspannt. Definitiv fehlen wird Michael Neumann (krank). Brad Cuzner steht nach seiner Sperre wieder zur Verfügung. Felix Stokowski hat ebenfalls grünes Licht gegeben. Wegen leichter Verletzungen konnten Florian Wendland, Tim Essig und Andy Nunold diese Woche nicht mit der Mannschaft trainieren. Am Sonntag werden aber sehr wahrscheinlich alle Spieler an Bord sein.

Freuen dürfen sich die Zweibrücker Zuschauer auf ein Wiedersehen mit Marcel Kappes und Patrick Patschull, die beide schon für den EHC aktiv waren. Nach drei Spielzeiten im Hornets-Trikot hat sich der Goalie vor dieser Saison den Eisbären Eppelheim angeschlossen. Patrick Patschull trägt bereits seit der Saison 2014/15 das Trikot mit dem Eisbären.

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