ECE mit Matchball gegen die „Artgenossen“Eppelheim trifft auf Heilbronn

(Foto: EC Eppelheim)(Foto: EC Eppelheim)
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Da sich der ECE in Spiel eins denkbar knapp mit 6:5 nach Verlängerung durchgesetzt hat, reicht nun ein weiterer Sieg, um die Serie für sich zu entscheiden, Heilbronn dagegen ist zum Siegen verdammt, will man ein drittes Duell erzwingen.

Spiel eins hat bereits das geboten, was vorab vom Duell der Eisbären erwartet wurde. Hochklassiges Eishockey, viele Tore und ein enger Spielausgang. Spiel zwei wird den Erwartungen mit Sicherheit erneut gerecht, haben doch beide Teams diese Situation im Vorjahr bereits erlebt. Der ECE seinerseits hatte Spiel eins in Zweibrücken mit exakt dem selben Ergebnis (6:5 n.V.) für sich entschieden, konnte die Serie im folgenden Heimspiel jedoch nicht vorzeitig entscheiden. Der EHC dagegen hatte Spiel 1 ebenfalls mit einem Tor Differenz gegen die Baden Rhinos verloren, in Spiel zwei dann jedoch souverän die Serie ausgeglichen. Somit dürften die Eisbären des ECE es dieses Jahr besser machen wollen, während dem EHC die Aufholjagd des Vorjahres Mut machen wird, auch in diesem Jahr nicht vorzeitig die Segel streichen zu müssen.

Dass nach dem unrühmlichen Ende vor Wochenfrist der Initiator der Auseinandersetzung Filobok, seines Zeichens Top-Scorer des EHC für die weiteren Duelle gegen Eppelheim gesperrt sein wird, kann dem ECE zwar recht sein, ist jedoch keines Falls ein Garant für den Sieg. Denn bereits in der Hauptrunde musste Heilbronn in zehn Spielen ohne ihn auskommen, sieben Siege konnten dennoch eingefahren werden. Das zeigt, dass der EHC auch über weitere gute Offensiv-Spieler (Rupp, Schreyer Breiter und Brozicek) verfügt, die allein für die Hälfte aller Tore der Hauptrunde verantwortlich zeichnen.

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