EC Eppelheim unterliegen Zweibrücken nach PenaltyschießenPunktgewinn zum Jahresauftakt

(Foto: Marc Jüngling/EC Eppelheim)(Foto: Marc Jüngling/EC Eppelheim)
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Mit einem klassischen Fehlstart begann das Jahr 2019 für die Eisbären. Man fand zunächst nicht wirklich in die Partie und wurde prompt bestraft. Nach dem Führungstreffer der Hausherren bereits in der dritten Minute, bauten die Hornets diese in der neunten Minute verdient aus. Wie aus dem nichts waren die Eisbären plötzlich mit dem Anschlusstreffer durch Sawicki (13.) präsent und drängten in der Folge auf den Ausgleich. Doch ausgerechnet diese Drangphase konnten die Hornets zum 3:1 (19.) noch vor der Pause nutzen.

Im Mittelabschnitt knüpften die Eisbären nahtlos an die gute Leistung aus dem ersten Drittel an und spielten sich in der Hälfte der Hornets fest. Doch die Eisbären verpassten es in dieser Phase mehr als den Anschlusstreffer (27.) durch Pfenning zu markieren, wobei klare Torchancen fahrlässig vergeben wurden. In der Regel rächt sich dies und so konnten die Hornets quasi mit dem ersten Torschuss erneut ihre Führung ausbauen (31.). Zwar fand Sawicki diesmal eine schnelle Antwort (33.), doch wiederrum konnten die Hornets reagieren (34.), so dass man trotz klarer Überlegenheit beim Stand vom 5:3 den Rückstand in das Schlussdrittel mitschleppte.

Was sich bereits im bisherigen Spielverlauf abzeichnete, sollte im Schlussdrittel nochmals auf die Spitze getrieben werden. Zunächst erzielte Dech (46.) den erneuten Anschlusstreffer, doch nur elf Sekunden später war der Rückstand wieder auf zwei Tore angewachsen. Es schien heute kein Mittel gegen die Pfälzer zu geben, wobei dies an der fahrlässigen Verwertung der hochkarätigen Chancenverwertung auf Seiten der Eisbären lag. Man hatte sich quasi mit der Niederlage schon angefreundet, da fand ein Blueliner von Artman (58.) den Weg ins Netz und plötzlich war in der Schlussphase nochmals Spannung geboten. Die Eisbären setzen alles auf eine Karte und brachten den sechsten Feldspieler. Doch die Hornets konnten den Puck erobern und schienen mit dem Empty-Net-Treffer alles klar zu machen. Der Schuss passierte jedoch knapp den Pfosten so dass die Eisbären ihrerseits die Chance auf den Ausgleich bekamen. Diese nutze Sawicki zum viel umjubelten 6:6 (60.).

Im anschließenden Penaltyschießen war es erneut Sawicki, der die Eisbären zunächst in Front brachte. Doch mit Radke hatte Zweibrücken den Matchwinner in seinen Reihen, der zunächst den Ausgleich erzielte und im Sudden-Death den Siegtreffer für die Gastgeber. Wenngleich diese Niederlage schmerzt, muss man angesichts des Spielverlaufes einen Punktgewinn resümieren, der im direkten Vergleich zugleich ein Punktverlust für einen Konkurrenten im Play-off-Kampf darstellt.

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