Doppelwochenende für den EHC ZweibrückenHornets spielen in Liga und Pokal

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Die Spiele in Schwenningen sind für den EHC immer etwas Besonderes. Unvergessen ist das Play-off-Halbfinale am 11. März 2016, als die Mannschaft im dritten und entscheidenden Spiel mit 4:3 nach Verlängerung gewann und erstmalig in das Finale einzog.

Aber das ist Schnee von gestern. Selten haben die Hornets das Eis der Helios-Arena als Sieger verlassen. Das Hinspiel im Oktober wurde mit 2:3 verloren. Im Rückspiel vor heimischer Kulisse konnte der EHC überzeugen und gewann die Partie mit 8:2.

Mit entscheidend wird sein, ob die Fire Wings Unterstützung aus der DNL-Mannschaft bekommen und ob der mehrfach als Torhüter des Jahres ausgezeichnete Thomas Ower im Tor stehen wird. Ihn kann man durchaus als Star der Mannschaft bezeichnen. Der gebürtige Schwenninger kann über 320 Einsätze in der Oberliga und DEL2 vorweisen und wurde mit den Roten Teufeln Bad Nauheim in der Saison 2012/13 Deutscher Meister. Insgesamt umfasst der gemeldete Kader 24 Feldspieler und fünf Torleute. Den vielen jungen Talenten stehen aber auch einige Routiniers zur Seite. Stefan Schäfer führt die interne Scorerliste mit 19 Punkten vor Dominik Deuring mit 17 und Mike Soccio mit elf Zählern an.

Auf Seiten der Hornets fehlen Stephen Machura, Michael Neumann, Pascal Sefrin (beruflich verhindert) und Felix Stokowski (Sperre). Trotzdem sieht Tomas Vodicka der Partie optimistisch entgegen. Um die minimale Chance, einen Platz unter den Top vier Teams der Liga zu erreichen, muss in Schwenningen gewonnen werden. Egal wie!

Am Sonntag kommt es vor heimischem Publikum zum Rückspiel im Halbfinale um den Rheinland-Pfalz-Pokal gegen die Eifel-Mosel Bären aus Bitburg.

Bei dieser Partie wird „Testspieler“ Dan Radke sein Debüt im Trikot der Hornets geben. Der in Orinda (Kalifornien) geborene US-Amerikaner absolviert bis 2019 sein Informatik Studium in Saarbrücken. Er trainiert bereits seit einiger Zeit beim EHC und möchte sich für ein künftiges Engagement bei den Hornets empfehlen. In seiner bisherigen Laufbahn hat Radke 130 Spiele in der NCAA absolviert und zuletzt in der ersten französischen Liga gespielt. Anders als in der Regionalliga dürfen im Pokalspiel mehr als zwei Kontingentspieler eingesetzt werden.

Das Hinspiel im November konnten die Hornets bereits mit 7:1 gewinnen. Im Pokal zählt das Ergebnis aus beiden Spielen. Selbst bei einer Niederlage mit fünf Toren Unterschied stünden die Hornets im Finale; dort trifft die Mannschaft auf die Rockets aus Limburg. Diese konnten sich gegen den Rivalen aus Neuwied durchsetzen.

Bei den Gästen aus der Eifel hat sich einiges getan. Nachdem die Streitereien bezüglich der Eishalle mit Hilfe der Stadt Bitburg beiseite geräumt wurden, spielen die Eifel-Mosel Bären seit der Spielzeit 2016/17 in der Hessenliga (5. Liga) und konnten sich in dieser Saison für die Play-offs qualifizieren. Ähnlich wie bei den Hornets wird der Verein von vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützt. Allen voran ist hier Danny Engels zu erwähnen. Der Goalie der Bitburger hat es mit viel Herzblut und Engagement geschafft, den Verein in der Öffentlichkeit wieder salonfähig zu machen. Die Zuschauerzahlen steigen stetig und mit dem Unternehmen Fortuna Sportgeräte wurde auch ein neuer Hauptsponsor gewonnen. Die erste Mannschaft ist mit vielen ehemaligen Spielern aus Trier besetzt. Spieler wie Marco Hillgärtner, Stefan Tschammer, Thomas Barth, Stefan Wanken und nicht zuletzt Frank Lempkes werden den „älteren“ Zuschauern mit Sicherheit noch ein Begriff sein, aus den teilweise hitzigen Duellen zu Zeiten der 2. Liga Nord.  Der 28 Spieler umfassende Kader der Bitburger wird von Michal Janega trainiert. Bereits seit 2011 gehört er dem Verein an und ist mittlerweile auch in der Eifel heimisch geworden.

Beim Heimspiel gegen die Eifel-Mosel Bären haben alle Besitzer einer Dauerkarte freien Eintritt und der Erwerb einer Eintrittskarte an der Abendkasse berechtigt zum kostenfreien Eintritt einer Begleitperson.

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