Der Favorit kommt nach Balingen7:3-Sieg in Mannheim

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„Die Jungs haben ihre Vor-Weihnachtsleistung bestätigt und die Punkte souverän aus Mannheim geholt“, betont ein stolzer Dietmar Gogoll, 1.Vorsitzender des Vereins. Die Truppe um Trainer Rafael Popek befindet sich – trotz kurzem Leistungstief – mit 13 Punkten aus 6 Spielen wieder in Schlagdistanz zu den Top-Teams aus Freiburg (17 Punkte) und Pforzheim (18 Punkte), die dabei noch ein Spiel mehr auf dem Konto haben.

Mit dem EHC Freiburg 1b gibt einer der Meisterschaftsfavoriten  am kommenden Samstag nun seine Visitenkarte im Balinger Eisstadion ab. „Die Wölfe aus Freiburg sind eine gut gemischte Truppe mit erfahrenen Ex-DEL2-Spielern und jungen Nachwuchskräften. Bei denen stimmt auf Grund der guten Nachwuchsarbeit die Leistung. Egal wer spielt“, erklärt Gogoll. Und das sieht man auch an den Ergebnissen: In sechs von sieben Ligaspielen gingen die Freiburger erfolgreich vom Platz und fegten sogar Altmeister ESG Esslingen mit 7:1 vom Platz. Lediglich die Bisons aus Pforzheim konnten den ambitionierten Badenern eine 1:4-Niederlage zufügen. Beeindruckend gibt sich auch das kongeniale Sturmduo bestehend aus den Ex-Profis Timo Linsenmaier und Tobias Bräuner, die an fast allen der geschossenen Tore direkt oder indirekt beteiligt sind. Die Eisbären sehen sich bei diesem Aufeinandertreffen als den klaren Außenseiter und wollen aus dieser Rolle heraus überraschen. Denn trotz der scheinbaren Übermacht des Gegners ist sich der Eisbären-Vorsitzende sicher: „Freiburg sah diese Saison ein ums andere Mal – vor allem gegen die Underdogs der Liga – nicht gut aus. Vor allem wenn die Gegner geschlossen auftreten, wird es für individuell starke Spieler schwierig. Wenn man die Stärke unserer Jungs definieren müsste, ist diese sicherlich der enorme Zusammenhalt. Und nur mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung kann man so einer Spitzenmannschaft eben Paroli bieten. Wenn das gegeben ist und die Kleinigkeiten richtig gemacht werden, dürfen sich alle auf ein großartiges Eishockeyspiel á la David gegen Goliath gespannt sein.“