Der erste von drei „schweren Auswärts-Brocken“Heilbronn reist nach Zweibrücken

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Nach der Heimniederlage gegen Tabellenführer Bietigheim hält der Spielplan für die Eisbären Heilbronn vor Weihnachten noch zwei immens harte Wochenenden mit drei Auswärtsspielen in Folge parat. Den Anfang macht am Sonntag (19 Uhr) das Gastspiel des Meisters bei den Zweibrücken Hornets.

„Zweibrücken haut daheim zur Zeit alles weg“, zeigt Eisbären-Coach Sascha Bernhardt Respekt vor den Pfälzern. „Alles“ kann dabei durchaus wörtlich genommen werden. Eppelheim 7:3, Hügelsheim 4:0, Freiburg 15:0, Ravensburg 6:1, Bietigheim 10:3 und zuletzt Stuttgart 8:1 – je stärker der Gegner auf dem Papier ist, desto höher fallen momentan die Siege der Hornets aus. Nur die Fire Wings Schwenningen haben in dieser Saison bislang das Kunststück fertig gebracht, zwei Punkte aus der Pfalz mit nach Hause zu nehmen. Sie gewannen 3:2 nach Penaltyschießen.

Respekt ja, Angst nein. Sascha Bernhardt: „Das ist ein überaus wichtiges Spiel für uns, um den Kontakt zur Tabellenspitze nicht zu verlieren. Dass wir in Zweibrücken gewinnen können, haben wir im Vorbereitungsspiel gesehen, als wir mit einer Nottruppe 6:5 gewonnen haben.“

Grund für Optimismus ist bei den Eisbären durchaus da. Zwar fehlt der gesperrte Stürmer John Kraiss, doch kehren die zuletzt erkrankten bzw. angeschlagenen Kevin Yeingst und Max Schleicher in den Kader zurück. Außerdem hat Leo Kreps seine Leistenverletzung überstanden und hat schon gegen Bietigheim gezeigt, dass er wieder fit ist. Ein Fragezeichen steht noch hinter Thomas Bernwald, der am letzten Freitag in Stuttgart einen Schlag auf den Unterarm bekommen hatte und gegen Bietigheim pausieren musste.

„Ich bin guter Dinge, dass wir in Zweibrücken gewinnen können“, so Bernhardt, der trotz der drei „harten Brocken“ Zweibrücken, Hügelsheim und Eppelheim aus den nächsten drei Spielen möglichst neun Punkte mit nach Hause bringen möchte.